Anton Bruckner / Joachim Linckelmann (arr.): Messe f-Moll - Noten | Carus-Verlag

Anton Bruckner / Joachim Linckelmann (arr.) Messe f-Moll

Letzte Fassung 1893. Bearbeitung für Kammerorchester (Arr. Linckelmann) WAB 28

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Bruckners große Messe f-Moll gehört zu den bedeutendsten Werken des Komponisten – und der Chormusik des 19. Jahrhunderts überhaupt. In einzigartiger Weise gelingt es dem Komponisten hier, die Glaubensinhalte musikalisch zu durchdringen. Dabei wagt er sich in extreme Ausdrucksbereiche vor, was im Zuge der ursprünglich geplanten Uraufführung im November 1868 zu Verwerfungen mit den Musikern führte. In der Folgezeit setzte sich das Werk jedoch mehr und mehr durch und ist bis heute eine sehr reizvolle Herausforderung für leistungsstarke Chöre.

Mit der vorliegenden Bearbeitung des erfahrenen Arrangeurs und Orchestermusikers Joachim Linckelmann ist es möglich, das Werk in kleinerem Rahmen aufzuführen. In seiner Fassung für Soli, Chor und Kammerorchester reduziert er die Bläser von original 15 auf nur 7. Die Streicher bleiben in ihren Partien identisch mit dem Original, können aber in der Besetzungsstärke nun ebenfalls zurückgenommen werden. Die Vokalstimmen (Soli und Chor) sind von der Bearbeitung völlig unberührt, sodass aus den Klavierauszügen und Chorpartituren der Carus-Urtextausgabe gesungen werden kann.

  • Großes Werk auch für kleinere Chöre aufführbar
  • 15 Bläser der Originalfassung auf 7 reduziert
  • Passt zu Klavierauszügen und Chorpartituren der Originalfassung
  • carus plus: Das Werk (Originalfassung) ist in der App carus music, the Choir Coach, erhältlich

Originalversion
Bearbeitung für Kammerorchester
Soli SATB, Coro SSAATTBB, 2 Fl, 2 Ob, 2 Clt, 2 Fg, 2 Cor, 2 Tr, 3 Trb, Timp, 2 Vl, Va, Vc, Cb
Soli SATB, Coro SSAATTBB, Fl, Ob, Clt, Fg, Cor, Tr, Trb, Timp, 2 Vl, Va, Vc, Cb

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Dirigierpartitur, Vorwort auf Dt. und Engl. Carus 27.094/50, ISMN 979-0-007-33862-6 240 Seiten, kartoniert
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Stimmenset, Komplettes Orchestermaterial, leihweise, auch digital erhältlich Carus 27.094/69 23 x 32 cm, ohne Umschlag
  • 1 x Stimmenset, Harmoniestimmen, leihweise, Flöte, Oboe, Klarinette, Fagott, Horn, Trompete, Posaune, Pauken (27.094/59)
     
    5 x Einzelstimme, Violine 1, leihweise (27.094/61)
     
    4 x Einzelstimme, Violine 2, leihweise (27.094/62)
     
    3 x Einzelstimme, Viola, leihweise (27.094/63)
     
    2 x Einzelstimme, Violoncello, leihweise (27.094/64)
     
    2 x Einzelstimme, Kontrabass, leihweise (27.094/65)
     
Anton Bruckner: Messe f-Moll, Chorpartitur Carus 27.094/05, ISMN 979-0-007-24999-1 44 Seiten, DIN A4, ohne Umschlag Mindestbestellmenge: 20 Exemplare
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Dirigierpartitur digital, PDF-Datei Carus 27.094/50-010-000, ISMN 979-0-007-33863-3 240 Seiten
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    5 x Einzelstimme digital, PDF-Datei, Violine 1, leihweise (27.094/61-010-000)
     
    4 x Einzelstimme digital, PDF-Datei, Violine 2, leihweise (27.094/62-010-000)
     
    3 x Einzelstimme digital, PDF-Datei, Viola, leihweise (27.094/63-010-000)
     
    2 x Einzelstimme digital, PDF-Datei, Violoncello, leihweise (27.094/64-010-000)
     
    2 x Einzelstimme digital, PDF-Datei, Kontrabass, leihweise (27.094/65-010-000)
     
Zusatzinformationen zum Werk
  • Anton Bruckner wurde 1824 in Ansfelden (Österreich) geboren und hatte kein sonderlich einfaches Leben. Der österreichische Komponist stammte aus einfachen, ländlichen Verhältnissen und wurde ein Leben lang von Selbstzweifeln geplagt. Nach dem Tod seines Vaters wurde er im Alter von 13 Jahren als Sängerknabe im Stift Sankt Florian aufgenommen. Nach mehreren Jahren als Schulgehilfe und einem autodidaktischem Orgel- und Klavierstudium arbeitete er zunächst als Organist in Sankt Florian. 1855 wurde er als Domorganist in Linz eingesetzt. Nach einer Einführung in Musiktheorie und Instrumentation durch Simon Sechter und Otto Kitzler, entdeckte Bruckner Richard Wagner als künstlerisches Vorbild, den er zeit seines Lebens bewunderte und auch mehrfach in Bayreuth besuchte.

    1868 wurde Anton Bruckner Professor für Generalbass, Kontrapunkt und Orgel am Konservatorium in Wien, zehn Jahre später Hoforganist. 1891 bekam er schließlich einen Ehrendoktor der Wiener Universität. Er galt als wichtiger Orgelvirtuose seiner Epoche, seine kompositorische Anerkennung ließ jedoch auf sich warten. Erst die zwischen 1881 und 1883 entstandene Symphonie Nr.7 in E-Dur mit dem unter dem Eindruck von Wagners Tod entstandenen berühmten Adagio brachte die erhoffte Anerkennung, auch wenn er sie angesichts seiner Tendenz zur Skepsis und Selbstkritik nicht wahrhaben wollte.

    Anton Bruckner war ein Einzelgänger, der sich keiner Schule oder Lehrmeinung anschließen wollte. Er schrieb sowohl geistliche als auch weltliche Werke in all ihren Facetten. Neben zahlreichen Motetten komponierte Bruckner drei Messen, die Missa Solemnis b-Moll (1854) und das beim Carus-Verlag erhältliche Te Deum (1881–84; CV 27.190/00). Als Symphoniker schrieb er von 1863 an insgesamt neun Symphonien und viele symphonische Studien, wobei er dazu neigte, fertige Fassungen mehrfach zu überarbeiten. Bruckners Orchesterwerke galten lange als unspielbar, waren aber lediglich für die Tonsprache ihrer Zeit ungewöhnlich kühne, die Traditionen von Beethoven über Wagner bis zur Volksmusik vereinende Klangmonumente an der Grenze von Spätromantik und Moderne. zur Person
  • Joachim Linckelmann, geb. 1964 in München, studierte Querflöte am Richard-Strauss-Konservatorium München und an der Musikhochschule Würzburg. Er war Flötist verschiedener namhafter Orchester im In- und Ausland und arbeitet seit 1995 außerdem als Notengrafiker und Arrangeur. Seit 2009 bearbeitet er für Carus Oratorien für kleinere Besetzungen. zur Person

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Häufige Fragen zum Werk

Kann ich den „normalen“ Klavierauszug /03 bzw. die Chorpartitur /05 für die große Fassung auch zum Singen der vorgestellten Fassung nutzen?

Ja, die Vokalpartien sind komplett identisch und daher sind Klavierauszüge und Chorpartituren mit beiden Fassungen kompatibel.
Ja, die Streicherstimmen bei der Bearbeitung sind unverändert von der Originalfassung übernommen worden. Wir bieten die Streicherstimmen für diese Fassung auch unter der Artikelnummer Carus 27.094/69 leihweise an.
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