Messe solennelle de sainte Cécile
Bearbeitung für Kammerorchester (arr. U. Stäuble) CG 56, 1855 / 2025
„Leuchtende Strahlen entströmten der Messe de sainte Cécile. Zuerst war man geblendet, dann verzaubert, dann überwältigt.“ So beschreibt Camille Saint-Saëns den Eindruck, den die wohl bekannteste Messvertonung Charles Gounods auf ihn gemacht hat. Das Werk, das Gounod im Jahr 1855 zu Ehren der Schutzpatronin der Kirchenmusik komponiert hatte, wurde schon bald weit über die Grenzen Frankreichs hinaus bekannt und erlangte eine Popularität wie kaum eine andere geistliche Komposition.
Die vorliegende Bearbeitung von Urs Stäuble macht die Messe solennelle de sainte Cécile auch für kleinere Chöre und Orchester zugänglich und benötigt nur etwa ein Drittel der originalen Bläserstimmen. Dabei legt der Arrangeur großen Wert darauf, den feierlichen Glanz der Komposition zu bewahren. Klangliche Balance und musikalische Substanz bleiben erhalten und machen diese Fassung zu einer praxistauglichen Alternative zum Original (Carus 27.095/00). Für die Bearbeitung können Klavierauszug und Chorpartitur der Originalausgabe verwendet werden.
| Originalversion | Bearbeitung für Kammerorchester |
| Soli STB, Coro SATB, Pic, 2 Fl, 2 Ob, 2 Clt, 4 Fg, 4 Cor, 2 Pist, 2 Tr, 3 Trb, Timp, Perc, Arpa, 2 Vl, Va, Vc, Cb, Org | Soli STB, Coro SATB, Fl, Ob, Clt, 2 Fg, Cor, Tr, Timp, Perc, Arpa, 2 Vl, Va, Vc, Cb, [Org] |
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Komponist*in
Charles Gounod
| 1818-1893Charles Gounod ist heute insbesondere als Komponist der Opern Faust (1859) und Roméo et Juliette (1867) sowie der sehr populären, 1859 als Ave Maria bearbeiteten Méditation sur le 1er prélude de piano de J. S. Bach (1852) bekannt. Die Tatsache, dass Gounod vor allem als bedeutender Opernkomponist gilt, wird allerdings seinem umfangreichen, alle Gattungen berücksichtigenden Œuvre nicht gerecht. Den zentralen Schwerpunkt im Schaffen Gounods bildet dabei sein kirchenmusikalisches Werk, dessen Umfang alle anderen französischen Komponisten des 19. Jahrhunderts in den Schatten stellt. zur Person
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Bearbeiter*in
Urs Stäuble
| 1951Urs Stäuble studierte am Konservatorium der Musik-Akademie in Basel (Orgel bei Eduard Müller, Klavier bei Klaus Linder) und an der Hochschule für Musik in Wien (Orgel bei Michael Radulescu, Orchesterdirigieren bei Karl Österreicher, Chorleitung bei Günther Theuring). Neben seiner Lehrtätigkeit an der Basler Musik-Akademie (1980 – 2016) war er sowohl als Organist als auch als Chor- und Orchesterdirigent in verschiedenen europäischen Ländern und in Australien tätig. zur Person