Das Requiem von Gabriel Fauré ist das Schlüsselwerk innerhalb der geistlichen Kompositionen des französischen Meisters. Bereits zu Lebzeiten des Komponisten stellte sich der Erfolg des Werkes beim Publikum ein, der bis heute ungeschmälert anhält.
Bedingt durch das Fehlen eines verbindlichen Autographs, hat sich eine Neuedition des Werkes einer doppelten Herausforderung zu stellen: einerseits der Treue zu den überlieferten, oft widersprüchlichen Quellen und andererseits der Wiedergabe eines musikalisch schlüssigen Notentextes.
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Komponist*in
Gabriel Fauré
| 1845-1924Französischer Komponist, 1845-1924.
Er war Schüler von Camille Saint-Saëns und studierte an der Pariser Schule für Kirchenmusik. Fauré arbeitete als Organist, Chorleiter und gab Klavierunterricht und Klavierabende in Pariser Salons. Am Klavier konnte er glänzend improvisieren, was sich auch in seinen Kompositionen niederschlägt. 1905-1920 war er Direktor des Pariser Conservatoire.
Fauré schrieb vor allem Vokal-, Klavier- und Kammermusik. Am bekanntesten sind seine Klavierlieder für Solostimme und sein Requiem, das auch bei seiner eigenen Trauerfeier aufgeführt wurde.
zur Person