Requiem aeternam
SC 76, 1905
Puccini schrieb das kurze Requiem – genau genommen nur die Vertonung der Antiphon zum Introitus der Totenmesse – im Auftrag des Verlegers Giulio Ricordi für den vierten Todestag Giuseppe Verdis am 27. Januar 1905. Dieses Werk wird heute häufig aufgeführt, da es einen auch von Laienchören leicht zu bewältigenden dreistimmigen gemischten Chorsatz bietet, für dessen Begleitung mit einer Viola und einem Harmonium (Orgel) lediglich zwei Instrumentalist*innen benötigt werden.
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Zusatzinformationen zum Werk
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Komponist*in
Giacomo Puccini
| 1858-1924Giacomo Puccini entstammt einer Dynastie von in der toskanischen Stadt Lucca wirkenden Kirchenmusikern. Noch seine 1880 dort uraufgeführte Messa a 4 con orchestra schien auch ihn auf diesem Weg zu zeigen, doch unmittelbar darauf ging er an das Mailänder Konservatorium mit dem Ziel, Opernkomponist zu werden. Als Studienarbeiten entstanden dort seine einzigen selbstständigen Orchesterstücke Preludio sinfonico (1882) und Capriccio sinfonico (1883) sowie bereits einige seiner 16 vollständig erhaltenen Klavierlieder (Canti), die er mit häufigen Bezügen zu seinen Opern beinahe während seines ganzen Schaffens komponierte. Den Durchbruch als Opernkomponist erzielte er mit Manon Lescaut (1893); zwischen 1893 und 1904 entstanden seine bis heute meistgespielten Werke La Bohème, Tosca und Madama Butterfly. In den letzten Jahren erwuchs die Erkenntnis, dass Puccinis Gesamtwerk einer Neubewertung bedarf. So wird er zunehmend als ein den Aufbruch in die Moderne suchender Musiker verstanden. zur Person
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Herausgeber*in
Michele Girardi
| 1954-2025
Häufige Fragen zum Werk
Gibt es für Viola und Orgel einzelne gedruckte Instrumentalstimmen?
Nein, es gibt keine herausgelöste Instrumentalstimmen für Viola und Orgel. Nach einer Anmerkung in der Partitur sollen die Instrumentalisten stattdessen aus der Chorpartitur spielen.