Giovanni Pierluigi da Palestrinas Missa Papae Marcelli ist eines der bekanntesten musikalischen Werke der Renaissance. Nicht nur der im frühen 17. Jahrhundert geschaffene Mythos um die Rettung der polyphonen Kirchenmusik vor dem Urteil des Trienter Konzils macht eine Aufführung der Messe reizvoll. Auch abseits von Mythos und Rezeption besticht die Messe durch die kunstvolle Verbindung von vielschichtiger Polyphonie und Textverständlichkeit.

Die Edition des italienischen Musikwissenschaftlers Francesco Saggio stützt sich nicht nur auf Drucke der Messe, die im 16. Jahrhundert entstanden, sondern bezieht zwei Abschriften ein, die noch zu Lebzeiten Palestrinas vorgenommen und in Mess-Sammlungen überliefert wurden. Zudem berücksichtigt die Edition ein zweites Agnus Dei, das bislang nur in den Handschriften überliefert wurde. Das Ziel der Edition ist es, den musikalischen Text in seiner frühesten Form abzubilden und gleichzeitig für die heutige Aufführungspraxis nutzbar zu machen.

Die einzelnen Messteile sind auch in Einzelausgaben erhältlich (Carus 27.906/10 – /70). Das bietet Chören, die mit der Stilistik (noch) nicht vertraut sind, eine gute Möglichkeit, sich an Palestrinas Stil auszuprobieren.

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Dirigierpartitur, Vorwort auf Dt., Engl., Ital. Carus 27.906/00, ISMN 979-0-007-30134-7 64 Seiten, DIN A4, kartoniert
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Chorpartitur Carus 27.906/05, ISMN 979-0-007-30135-4 48 Seiten, DIN A4 Mindestbestellmenge: 20 Exemplare
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Chorpartitur digital, PDF-Datei Carus 27.906/05-010-000, ISMN 979-0-007-30136-1 48 Seiten, DIN A4 Mindestbestellmenge: 20 Exemplare
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  • Der Italiener Giovanni Pierluigi da Palestrina zählt zu den bedeutendsten Komponisten der Renaissance. Sein Werk umfasst ungefähr 950 Kompositionen der Gattungen Motette, Messe, Madrigal, Offertorium, Lamentatio, Hymne, Kanzone u.a. Insbesondere wurde seine 'Missa Papae Marcelli' bekannt. Sein persönlicher Stil, die kontrapunktische Vokalpolyphonie, vorwiegend A-Capella, ist für Jahrhunderte zu einem Vorbild in der Kirchenmusik geworden. Palestrina wurde 1555 zum päpstlichen Sänger an der sixtinischen Kapelle in Rom ernannt, außerdem war er zeitlebens Organist und Kapellmeister in verschiedenen Kirchen Roms und Umgebung. zur Person

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Häufige Fragen zum Werk

Worin unterscheiden sich die Einzelausgaben der Sätze von der Partitur?

Die Einzelausgaben sind jeweils einen Ganzton tiefer transponiert, um sie leichter singbar zu machen.
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