Sie gehört zu den meistgespielten Opern weltweit: Wolfgang Amadeus Mozarts Die Zauberflöte entstand 1791 für Emanuel Schikaneders Freihaustheater in Wien und verbindet märchenhafte Zauber-Elemente mit freimaurerischem Gedankengut. Mozart entfaltet in seiner letzten Oper sein ganzes kompositorisches Können: von volkstümlichen Melodien in Papagenos Liedern über Paminas innige Arien, der Tiefe und Ruhe in Sarastros Gesang bis zu den virtuosen Koloraturen der Königin der Nacht. So ist die Zauberflöte ernste Oper, munteres Singspiel und aufklärerisches Lehrstück in einem. Kurz: Für alle ist etwas dabei, und wahrscheinlich macht das den Erfolg der Zauberflöte aus.

Der Carus-Klavierauszug ist kompatibel mit den gängigen Ausgaben am Markt und erscheint zur Kammerfassung der Zauberflöte von Urs Stäuble (Carus 57.008/00).

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Klavierauszug Carus 51.620/04, ISMN 979-0-007-45664-1 232 Seiten, DIN A4, kartoniert voraussichtlich lieferbar ab 06/2026
Chorpartitur, Chor mit Klavier Carus 51.620/05, ISMN 979-0-007-34184-8 36 Seiten, DIN A4, ohne Umschlag Mindestbestellmenge: 20 Exemplare
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Regiebuch, für Rechtshänder*innen Carus 51.620/81, ISMN 979-0-007-35969-0 DIN A4, kartoniert voraussichtlich lieferbar ab 06/2026
Regiebuch, für Linkshänder*innen Carus 51.620/82, ISMN 979-0-007-35970-6 DIN A4, kartoniert voraussichtlich lieferbar ab 06/2026
Text (ohne Noten) zum Abdruck, PDF-Datei, Szenarium Carus 51.620/00-710-000, ISMN 979-0-007-35974-4
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Klavierauszug digital, PDF-Datei Carus 51.620/04-010-000, ISMN 979-0-007-45665-8 240 Seiten voraussichtlich lieferbar ab 06/2026
Chorpartitur digital, PDF-Datei, Chor mit Klavier Carus 51.620/05-010-000, ISMN 979-0-007-36023-8 36 Seiten, DIN A4
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Regiebuch digital, PDF-Datei Carus 51.620/81-010-000, ISMN 979-0-007-35971-3 DIN A4, ohne Umschlag voraussichtlich lieferbar ab 06/2026 Mindestbestellmenge: 3 Exemplare
Der Prinz Tamino wird von einer Schlange verfolgt und von drei Damen gerettet, die der Königin der Nacht dienen. Sie zeigen ihm ein Bild von Pamina, der Tochter der Königin, in die er sich sofort verliebt. Die Königin erscheint und berichtet, dass Pamina vom Sonnenkönig Sarastro entführt wurde. Sie beauftragt Tamino, ihre Tochter zu befreien. Als Schutzinstrument erhält er eine Zauberflöte, während der Vogelfänger Papageno, der ihn begleiten soll, ein magisches Glockenspiel bekommt. In Sarastros Reich trifft Papageno auf Pamina und befreit sie aus den Händen des aufdringlichen Dieners Monostatos. Tamino erfährt inzwischen von Sarastros Priestern, dass nicht Sarastro, sondern die Königin der Nacht böse ist. Als Tamino und Pamina sich begegnen, werden sie getrennt, da Tamino sich Prüfungen unterziehen muss, um in den Kreis der Eingeweihten aufgenommen zu werden. Die erste Prüfung besteht im Schweigen. Tamino hält stand, während Papageno scheitert. Die Königin der Nacht erscheint Pamina und fordert sie auf, Sarastro zu töten, doch Pamina weigert sich. Verzweifelt über Taminos scheinbare Gleichgültigkeit – er darf nicht mit ihr sprechen – will Pamina sich töten, wird aber von drei Knaben davon abgehalten. Schließlich durchschreiten Tamino und die wieder mit ihm vereinte Pamina gemeinsam die Feuer- und Wasserprobe, geschützt durch die Zauberflöte. Papageno, der nach einer Frau sucht, will sich nach der gescheiterten Prüfung erhängen, wird aber von den drei Knaben davon überzeugt stattdessen das Zauber-Glockenspiel zu schlagen. Daraufhin erscheint seine Partnerin Papagena. Die Königin der Nacht, ihre drei Damen und Monostatos versuchen, den Tempel zu stürmen, werden aber von Sarastros Macht in die ewige Nacht verbannt. Tamino und Pamina werden in den Bund der Eingeweihten aufgenommen, während Papageno und Papagena ihr Glück in einem einfachen Leben finden.
  • Als Sohn des Vizekapellmeisters des Salzburger Fürsterzbischofs war Mozart bereits in seiner Jugend beständig von Kirchenmusik umgeben. Auf seinen Reisen lernte Mozart die Kirchenmusik Italiens kennen, in Wien studierte er später Werke Bachs und Händels. Nach seiner Umsiedlung nach Wien stellen sich mit Oper und Klavierkonzert neue Herausforderungen, bezeichnenderweise bleibt die „c-Moll-Messe“ KV 427, das größte kirchenmusikalische Werk der ersten Wiener Jahre, unvollendet. Die letzte Lebenszeit zeigt wieder eine Hinwendung zur Kirchenmusik: Mozart bewirbt sich mit Erfolg um die Nachfolge des todkranken Leopold Hoffmann als Kapellmeister am Stephansdom, doch kann er die Stelle nicht antreten, da er noch vor Hoffmann stirbt. Ein Kleinod wie das „Ave verum“ KV 618 und das unvollendet gebliebene Requiem KV 626 lassen ahnen, was Mozart als Kirchenkomponist hätte noch leisten können, wäre er in diese verantwortliche Position gelangt. zur Person
  • Emanuel Schikaneder war unter anderem Schauspieler, Sänger, Regisseur und Dichter. Als Schauspieler war er schon seit seinen Zwanzigern in Europa unterwegs. In Salzburg hatte er 1780 erste Erfolge als Textdichter und auch Regisseur. Außerdem machte er dort die Bekanntschaft mit Leopold Mozart und dessen Sohn Wolfgang. In Wien trafen sich Schikaneder und Wolfgang Amadeus Mozart 1789 erneut. 1791 schrieb Schikaneder das Libretto zur Zauberflöte, zu welchem Mozart dann die Musik beisteuerte. Den ersten Papageno spielte Schikaneder dann selbst. zur Person
  • Urs Stäuble studierte am Konservatorium der Musik-Akademie in Basel (Orgel bei Eduard Müller, Klavier bei Klaus Linder) und an der Hochschule für Musik in Wien (Orgel bei Michael Radulescu, Orchesterdirigieren bei Karl Österreicher, Chorleitung bei Günther Theuring). Neben seiner Lehrtätigkeit an der Basler Musik-Akademie (1980 – 2016) war er sowohl als Organist als auch als Chor- und Orchesterdirigent in verschiedenen europäischen Ländern und in Australien tätig. zur Person

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Häufige Fragen zum Werk

Was ist ein Szenarium?

Ein Szenarium gibt einen tabellarischen Überblick über den Aufbau der Oper (Aufzüge, Akte, Szenen, musikalische Nummern etc.) und über die jeweils beteiligten Akteure. So ist auf einen Blick ersichtlich, wer für welche Szene einzuplanen ist. Das Szenarium soll bei der Planung von Proben und dem Erstellen von Probenplänen helfen.
In einem Regiebuch werden alle Vorgänge einer Theateraufführung notiert. So können beispielsweise Auftritte und Abgänge, Einsätze für Verwandlungen, Licht, Ton und Bühnentechnik, Stellungen der Figuren, Umzüge und Positionen von Requisiten dokumentiert werden. Um genügend Platz für Eintragungen zu haben, ist auf je einer Seite der Klavierauszug gedruckt, bei der Seite daneben handelt es sich um eine unbedruckte Seite, die für Eintragungen genutzt werden kann. Carus bietet jeweils eine Version für Rechtshänder*innen (links bedruckt, rechts unbedruckte Seite) und eine für Linkshänder*innen (links unbedruckte, rechts bedruckte Seite) an, um einen möglichst hohen Schreibkomfort zu gewährleisten. Der Inhalt unterscheidet sich sonst nicht vom Klavierauszug. Das Regiebuch ist in gedruckter und digitaler Form erhältlich.
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