Von etwa 150 Aufführungen seines Christoforus im In- und Ausland wusste Rheinberger um 1900 zu berichten - eine Erfolgsgeschichte, die leider im 20. Jahrhundert endete. Mit der vorliegenden Ausgabe, basierend auf dem Notentext der Rheinberger-Gesamtausgabe und mit Orchestermaterial, das leihweise erhältlich ist, kann das Oratorium wieder den Weg zurück ins Repertoire finden. Rheinberger kleidete die berühmte Legende vom Christusträger nach einem Libretto seiner Frau Fanny in ein buntes Gewand aus dramatischem Dialog, balladesker Erzählung und packenden Naturschilderungen – eine großartige Aufgabe für Chöre.
Inhaltsverzeichnis
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Komponist*in
Josef Gabriel Rheinberger
| 1839-1901Josef Gabriel Rheinberger, geb. 1839 in Vaduz, gest. 1901 in München. Schüler von J.G. Herzog, J.J. Maier und Fr. Lachner. Gilt als einer der bedeutendsten Lehrerpersönlichkeiten des 19. Jahrhunderts; wirkte ab 1859 als Lehrer an der Königlichen Musikschule in München, später als Professor für Komposition und Orgel; 1877 Hofkapellmeister. Aus seinem umfangreichen Opus ragen die 20 Orgelsonaten hervor; wertvoll sind neben den Kammermusikwerken auch seine geistlichen und weltlichen Chorwerke. zur Person
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Textdichter*in
Franziska (Fanny) von Hoffnaaß
| 1831-1892Fanny von Hoffnaaß, geb. 1831 in Schloss Maxlrain, gest. 1892 in München. Gattin Josef Rheinbergers. Schrieb Gedichte und Prosa. zur Person
Rezensionen
Die hervorragende Ausgabe des Carus-Verlages ist eine Einzelausgabe der Rheinberger-Gesamtausgabe.
Gottesdienst und Kirchenmusik 2.2015