Auf dem Gebiet der Orchestermusik ist Rheinberger heute ein weitgehend Unbekannter, hatte seinerzeit aber große Erfolge. Neben zwei Sinfonien und einem Klavierkonzert schrieb er u. a. drei Konzertouvertüren, von denen die zweite, 1878 komponiert, Schillers Dramenfragment Demetrius zur literarischen Vorlage hat.
Die Neue Zeitschrift für Musik lobte im Jahr 1880: „Eine frisch zugreifende Hand, Sinn für interessante Harmonie und fließende Melodie zeigt sich in dem formvollendeten, brillant instrumentierten Werke ...“
Kaufen
Zusatzinformationen zum Werk
-
Komponist*in
Josef Gabriel Rheinberger
| 1839-1901Josef Gabriel Rheinberger, geb. 1839 in Vaduz, gest. 1901 in München. Schüler von J.G. Herzog, J.J. Maier und Fr. Lachner. Gilt als einer der bedeutendsten Lehrerpersönlichkeiten des 19. Jahrhunderts; wirkte ab 1859 als Lehrer an der Königlichen Musikschule in München, später als Professor für Komposition und Orgel; 1877 Hofkapellmeister. Aus seinem umfangreichen Opus ragen die 20 Orgelsonaten hervor; wertvoll sind neben den Kammermusikwerken auch seine geistlichen und weltlichen Chorwerke. zur Person
-
Herausgeber*in
Felix Loy
| 1963