Die Messe in G op. 151 wurde 1882 komponiert und zeichnet sich durch ihre Klarheit und Singbarkeit aus. Das Werk ist weitgehend homophon und verwendet eingängige melodische Motive, die mit überraschenden Modulationen und feinen dynamischen Kontrasten ihre Wirksamkeit entfalten. Es steht im Kontext der kirchenmusikalischen Reformbewegung des 19. Jahrhunderts, wobei Rheinberger eine ernste und würdige Musiksprache anstrebte, die sich nicht auf traditionelle Stilvorbilder beschränkte.
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Zusatzinformationen zum Werk
Inhaltsverzeichnis
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Komponist*in
Josef Gabriel Rheinberger
| 1839-1901Josef Gabriel Rheinberger, geb. 1839 in Vaduz, gest. 1901 in München. Schüler von J.G. Herzog, J.J. Maier und Fr. Lachner. Gilt als einer der bedeutendsten Lehrerpersönlichkeiten des 19. Jahrhunderts; wirkte ab 1859 als Lehrer an der Königlichen Musikschule in München, später als Professor für Komposition und Orgel; 1877 Hofkapellmeister. Aus seinem umfangreichen Opus ragen die 20 Orgelsonaten hervor; wertvoll sind neben den Kammermusikwerken auch seine geistlichen und weltlichen Chorwerke. zur Person
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Herausgeber*in
Harald Wanger
| 1933-2011