Messen für gemischten Chor a cappella (Gesamtausgabe, Bd. 2)
Band 2 enthält die Messen für gemischten Chor a cappella, in denen kontrapunktische Kunst, funktionale Harmonik, formale Gestaltungskraft und Klangschönheit eine mustergültige Verbindung eingehen. Für seinen berühmten doppelchörigen Cantus Missae op. 109 – „die schönste reine Vokalmesse des 19. Jahrhunderts“ (Otto Ursprung) – wurde Rheinberger von Papst Leo XIII. im Jahr 1879 mit dem Gregorius-Orden ausgezeichnet. Sämtliche Werke sind auch in Einzelausgaben erhältlich.
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Zusatzinformationen zum Werk
Inhaltsverzeichnis
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Komponist*in
Josef Gabriel Rheinberger
| 1839-1901Josef Gabriel Rheinberger, geb. 1839 in Vaduz, gest. 1901 in München. Schüler von J.G. Herzog, J.J. Maier und Fr. Lachner. Gilt als einer der bedeutendsten Lehrerpersönlichkeiten des 19. Jahrhunderts; wirkte ab 1859 als Lehrer an der Königlichen Musikschule in München, später als Professor für Komposition und Orgel; 1877 Hofkapellmeister. Aus seinem umfangreichen Opus ragen die 20 Orgelsonaten hervor; wertvoll sind neben den Kammermusikwerken auch seine geistlichen und weltlichen Chorwerke. zur Person
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Herausgeber*in
Wolfgang Hochstein
| 1950
Rezensionen
Hodie Christus natus est II
Mit der Edition des 2. Bandes liegen nun alle 5 Bände mit lateinischen Messen in der Rheinberger-Gesamtausgabe, welche durch das Fürstentum Liechtenstein finanziert wird, vor. Bei den A-cappella-Werken dieses Bandes spannt sich der Bogen von der unschwer zu singenden Missa brevis in d-Moll über die G-Dur-Messe (welche ohne Credo auch im Auswahlheft enthalten war) bis zum doppelchörigen Cantus Missae op. 9, für welchen er 1879 von Papst Leo XIII. mit dem Gregorius-Orden ausgezeichnet wurde. Eine sehr schön gestaltete, mit einem reichhaltigen Vorwort und umfangreichem Kritischen Bericht ausgestattete Gesamtausgabe!Quelle: Singende Kirche 2005, Heft 2, S.131