Mendelssohn beschreibt das 1840 entstandene Werk seinem Freund Klingemann: „eine Symphonie für Chor und Orchester ... Erst 3 Symphoniesätze, an welche sich 12 Chor- und Solosätze anschließen; die Worte aus den Psalmen, und eigentlich alle Stücke, Vokal- und Instrumental-, auf die Worte ‚Alles, was Odem hat, lobe den Herrn‘ komponiert; du verstehst schon, daß erst die Instrumente in ihrer Art loben, und dann der Chor und die einzelnen Stimmen“.
Dank der Bearbeitung für Kammerorchester (arr. J. Linckelmann Carus 40.076/50) ist es möglich, das Werk auch in kleinerem Rahmen aufzuführen.
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Zusatzinformationen zum Werk
Inhaltsverzeichnis
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Komponist*in
Felix Mendelssohn Bartholdy
| 1809-1847
Rezensionen
... Der Schwierigkeitsgrad für Chor und Orchester lässt sich mit dem des „Elias” vergleichen. Die Aufführungsdauer beträgt ca. 65 Minuten. Die neue Ausgabe im Carus-Verlag zeichnet sich aus durch ein informatives Vorwort, vorzügliches, sehr großzügiges Druckbild und einen ansehnlichen Preis für die in Leinen gebundene, 335 Seiten starke Partitur. Der Praktiker hätte sich lediglich die Hinzufügung von Studierbuchstaben oder -ziffern gewünscht, die für die Einstudierungsarbeit sehr hilfreich sind und bei einem Werk mit langen Sätzen wie diesem besonders nützlich wären. Das komplette Aufführungsmaterial mit Klavierauszug und Chorpartitur liegt ebenfalls im Carus-Verlag vor.
Helmut Wolf, Württembergische Blätter für Kirchenmusik. 4/1992
... Carus-Verlag has long maintained a reputation for publishing exemplary editions of choral works. This edition by Douglass Seaton is no exception. It contains a very informative foreword, a singable English translation underlaid along with the German text, and a piano, reduction of the orchestral accompaniment.
David Stein, Choral Journal, 2/1992
Häufige Fragen zum Werk
Mendelssohn verwendet Klarinetten in A, B und C. Sind alle drei Stimmungen wirklich nötig?
Klarinetten in A und B sind sehr verbreitet. Die heute seltenere C-Klarinette verwendet Mendelssohn nur im Choral (Satz 8). Dieser ist in der Stimme in B notiert. Die Tonart G-Dur ist auch auf der B-Klarinette gut spielbar und wird von Mendelssohn selbst im Mittelteil des Allegretto un poco agitato der Sinfonia des Lobgesangs von der B-Klarínette verlangt.