Ein deutsches Requiem
Bearbeitung für Kammerorchester (arr. J. Linckelmann) op. 45, 1867/2010
Ein deutsches Requiem – In kammermusikalischem Gewand
Mit seiner 1869 uraufgeführten Komposition „Ein deutsches Requiem“ schuf Johannes Brahms ein Werk von tiefer emotionaler und musikalischer Dichte, das ursprünglich für einen Chor von rund 200 Sängerinnen und Sängern sowie ein entsprechend groß besetztes Orchester angelegt war.
Die hier vorliegende Fassung von Joachim Linckelmann für Chor, Solist*innen und Kammerorchester versteht sich nicht als Ersatz, sondern als bewusste klangliche Perspektive auf das Werk. Durch die instrumentale Reduktion treten innere Stimmen, motivische Verflechtungen und die architektonische Anlage deutlicher hervor. Zugleich bleibt die emotionale Spannweite des Originals gewahrt, ohne in die klangliche Verknappung einer reinen Klavierfassung zu geraten.
Der Junge Kammerchor Rhein-Neckar und die Junge Kammerphilharmonie Rhein-Neckar interpretieren diese konzentrierte Version unter der Leitung von Thomas Kalb mit klanglicher Geschlossenheit und interpretatorischer Klarheit. Die Solopartien übernehmen Judith Wiesebrock, Sopran, und Jan-Ole Lingsch, Bariton.
Das Album vereint damit ein auf Landes- und Bundesebene mehrfach ausgezeichnetes Vokalensemble mit einem der profiliertesten nicht-professionellen Orchester Deutschlands, wiederholter Preisträger des Deutschen Orchesterwettbewerbs sowie ausgezeichnet mit dem 1. Preis beim internationalen „Summa cum laude“-Wettbewerb in Wien.
Inhaltsverzeichnis
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Komponist*in
Johannes Brahms
| 1833-1897Wesentlich für das Schaffen von Johannes Brahms war dessen Auseinandersetzung mit der musikalischen Tradition: Kirchentonarten, Kanontechnik, barocke Diktion, Bachs Kontrapunkt und Beethovens thematisch-motivische Arbeit verschmolz er mit den harmonischen und expressiven Errungenschaften der Romantik zu seinem eigenen, unverwechselbaren Stil. Seine Chorlieder und Vokalquartette (z. B. die „Liebeslieder-Walzer“ und „Neue Liebeslieder-Walzer“), oftmals auf Volksliedtexte, in denen sich ein musikalischen Mikrokosmos entfaltet, sind hierfür exemplarisch. Sein „Deutsches Requiem“, das bei Carus in mehreren Besetzungen erhältlich ist, bildet eines der faszinierendsten Bekenntnisstücke der Musikgeschichte. zur Person
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Bearbeiter*in
Joachim Linckelmann
| 1964Joachim Linckelmann, geb. 1964 in München, studierte Querflöte am Richard-Strauss-Konservatorium München und an der Musikhochschule Würzburg. Er war Flötist verschiedener namhafter Orchester im In- und Ausland und arbeitet seit 1995 außerdem als Notengrafiker und Arrangeur. Seit 2009 bearbeitet er für Carus Oratorien für kleinere Besetzungen. zur Person
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Chor
Junger Kammerchor Rhein-Neckar
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Orchester
Junge Kammerphilharmonie Rhein-Neckar
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Dirigent*in
Thomas Kalb
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Sopran-Solo
Judith Wiesebrock
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Bariton-Solo
Jan-Ole Lingsch