Seine zweite Sinfonie begann Rheinberger während einer Italienreise, die er 1874 zusammen mit seiner Frau unternahm. Den Kompositionsauftrag erhielt er von einer Orchestergesellschaft in Florenz - ein Zeichen für die damals bereits europaweite Bekanntheit des Komponisten. Dem Partiturautograph liegt ein Gedicht seiner Frau Fanny bei, das in vier Teilen die Stimmungen bestimmter Reiseeindrücke wiedergibt, die der Sinfonie zugrunde zu liegen scheinen. Von den Zeitgenossen wurde besonders die "Schönheit des Adagio" gerühmt. Das Werk wird hier erstmals in einer quellenkritischen Ausgabe vorgelegt.
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Zusatzinformationen zum Werk
Inhaltsverzeichnis
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Komponist*in
Josef Gabriel Rheinberger
| 1839-1901Josef Gabriel Rheinberger, geb. 1839 in Vaduz, gest. 1901 in München. Schüler von J.G. Herzog, J.J. Maier und Fr. Lachner. Gilt als einer der bedeutendsten Lehrerpersönlichkeiten des 19. Jahrhunderts; wirkte ab 1859 als Lehrer an der Königlichen Musikschule in München, später als Professor für Komposition und Orgel; 1877 Hofkapellmeister. Aus seinem umfangreichen Opus ragen die 20 Orgelsonaten hervor; wertvoll sind neben den Kammermusikwerken auch seine geistlichen und weltlichen Chorwerke. zur Person
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Vorwortverfasser*in
Florian Sauer
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Ensemble
Nordwestdeutsche Philharmonie
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Dirigent*in
Alun Francis
| 1943