Te Deum
Bearbeitung für Soli, Chor und Orgel (arr. A. Gräsle) H 146
Die berühmte Einleitungsfanfare – als Erkennungsmelodie für Eurovisionssendungen einem Millionenpublikum bekannt – eröffnet eines der großen Werke französischer Barockmusik: Marc-Antoine Charpentiers beeindruckende Vertonung des lateinischen Lobgesangs Te Deum. Andreas Gräsle hat den Orchestersatz mit viel Gespür für die mannigfachen Besetzungs- und Klangfarbenwechsel des Originals auf die Orgel übertragen. Erstmals wird damit eine Aufführung des Werkes in einer Alternativfassung für Soli, Chor und Orgel möglich.
Die Klavierauszüge und Chorpartituren der ebenfalls bei Carus erschienenen Originalversion (Carus 21.032) können für die Orgelbearbeitung verwendet werden.
| Originalversion | Bearbeitung für Orgel |
| Soli e Coro SST(A)TB, 2 Fl, 2 Ob, 2 Tr, Timp, 2 Vl, 2 Va (Va, Vl), Vc/Fg/Tiorba, Bc | Soli e Coro SST(A)TB, Org |
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Zusatzinformationen zum Werk
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Komponist*in
Marc-Antoine Charpentier
| 1643-1704
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Bearbeiter*in
Andreas Gräsle
| 1964Andreas Gräsle (Harmonium) studierte Kirchenmusik in Stuttgart (Orgel: Jon Laukvik) und absolvierte die Konzertreifeprüfung im Fach Orgel bei Daniel Roth in Saarbrücken. Weitere Studien in Alter Musik bei Andrea Marcon schlossen sich an. Er war Stipendiat des DAAD und 1991 Preisträger des Internationalen Johann-Pachelbel-Wettbewerbs Nürnberg. Von 1996 bis 2003 wirkte er als Kantor und Organist an der Augustinuskirche Schwäbisch Gmünd, seit April 2003 als Bezirkskantor in Ditzingen. Darüber hinaus ist er ein gefragter Kammermusikpartner, Organist und Cembalist. Mehrere CD-Produktionen mit Orgel und Kammermusikwerken, eigenen Improvisationen und Arrangements zu Kinderliedern ergänzen seine Tätigkeit. An der Stuttgarter Musikhochschule unterrichtet er seit 1997 Partiturspiel. zur Person