Antonio Vivaldi: Credo

Antonio Vivaldi

Credo

RV 591

Beschreibung

Das Credo gehört jener großen Gruppe kirchenmusikalischer Werke an, die Vivaldi in den Jahren zwischen 1713 und 1717 für seine Hauptwirkungsstätte in Venedig, das Ospedale della Pietà, komponiert hat. Die allein für Chor und Streicher konzipierte Komposition zeichnet sich durch eine musikalisch zweischichtige Anlage aus: ein durchgehend motivischer Grundeinfall, ein beibehaltener rhythmischer Impuls mit raschen Tonrepetitionen bildet die instrumentale Ebene, während der Chorsatz dagegen in blockhafter Struktur den Text in Akkorddeklamation vorträgt. Die Struktur wird nur im Schlussabschnitt des Werkes kurz verlassen, wo der Textabschnitt "Et vitam venturi saeculi" in eine knappe Fuge eingebettet ist.

 

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Partitur

40.004/00
36 Seiten, DIN A4, kartoniert
EUR15,95 / St.
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Klavierauszug

40.004/03
24 Seiten, 19 x 27 cm, kartoniert
EUR8,95 / St.
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Chorpartitur

40.004/05
16 Seiten, DIN A4, ohne Umschlag
EUR5,20 / St.
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Lieferbar ab 20 Stück
Ab 20 Stück 5,20 EUR
Ab 40 Stück 4,68 EUR
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Stimmenset, komplettes Orchestermaterial

40.004/19
23 x 32 cm, ohne Umschlag
EUR55,00 / St.
lieferbar
  • Bestehend aus
    1 x Partitur (40.004/00)
    je: 15,95 €
    5 x Einzelstimme, Violine 1 (40.004/11)
    je: 3,00 €
    5 x Einzelstimme, Violine 2 (40.004/12)
    je: 3,00 €
    4 x Einzelstimme, Viola (40.004/13)
    je: 3,00 €
    4 x Einzelstimme, Violoncello/Kontrabass (40.004/14)
    je: 3,00 €
    1 x Einzelstimme, Orgel (40.004/49)
    je: 9,50 €

Einzelstimme, Orgel

40.004/49
12 Seiten, 23 x 32 cm, ohne Umschlag
EUR9,50 / St.
lieferbar

Produktinformation

Komponist

Antonio Vivaldi zur Person

Rezensionen

Diese dramatische vierteilige Vertonung des Credo ist ein überraschendes Werk. Der deklamierende Chor im homophonen Stil und die durchdringenden, ostinaten Motive der Violinen im ersten und vierten Satz wirken erregt und unruhig. Zwischen diesen Sätzen steht ein sanftes 19-taktiges „Et incarnatus est“ und ein berauschendes „Cruxifixus“. Die letzten 25 Takte des „Et resurrexit“ bilden eine exquisite kurze Amen-Fuge.
Toccata 7/2003