Franz Schubert Messe in G
Erstausgabe nach den autographen Stimmen aus dem Chorherrenstift Klosterneuburg D 167
- Besetzung:
- Soli STB, Coro SATB, [2 Tr, Timp], 2 Vl, Va, Vc, Bc, Org
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- Sprache:
- Latein
- Dauer:
- 25 min
- Schwierigkeitsgrad:
- 1 2 3 4 5
- Tonart:
- G-Dur
Franz Schuberts Messe in G gehört zu den beliebtesten Messordinarien: Die reizvolle liedhafte Melodik besonders im „Kyrie“ und im „Credo“ bildet einen zauberhaften Kontrapunkt zu konzertanteren Passagen im „Gloria“ oder im „Sanctus“.
Lange Zeit hielt man eine reine Streicherbesetzung des Orchesters für Schuberts endgültige Fassung, während einen Version mit Holz- und Blechbläsern sowie Pauken für eine Erweiterung des Bruders Ferdinand Schubert gehalten wurde. Seit Mitte der 90er Jahre allerdings ist bekannt, dass die Stimmen für die Trompeten und Pauken von Franz Schubert selbst zum Gebrauch ad libitum hinzukomponiert worden sind.
Die vorliegende Edition bietet diese sog. „Klosterneuburger Fassung“ – mit Trompeten und Pauken ad libitum, aber ohne Ferdinands Holzbläserstimmen – als Urtext gemäß Schuberts eigener Besetzungsintention.
Auch in einer Fassung der Reihe „Chor & Orgel“ (Carus 40.675/45) erhältlich.
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(6)
- Kyrie
- Gloria
- Credo
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Übetracks Alt
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Text (ohne Noten) zum Abdruck, html-Datei, Singtext, engl. Übersetzunghtml-Datei, Singtext, engl. Übersetzung (Leseprobe)KyrieLord, have mercy on us.
Gloria Glory be to God on high and on earth peace to men of good will.
Christ, have mercy on us.
Lord, have mercy on us.
We praise Thee; we bless Thee; we adore Thee; we glorify Thee.
We give Thee thanks for Thy great glory.
Lord God, heavenly King, God the almighty Father.
O Lord, the only-begotten Son, Jesus Christ,
O Lord God, Lamb of God, Son of the Father.
Thou who takest away the sins of the world, have mercy upon us.
Thou who takest away the sins of the world, receive our prayer.
For Thou alone art the Holy One,
Thou alone art the Lord, Thou alone art the Most High.
With the Holy Ghost in the glory of God the Father. Amen. CredoI believe in one God, the Father almighty,
Maker of heaven and earth
and of all things visible and invisible....
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Text (ohne Noten) zum Abdruck, html-Datei, Singtext, deutsche Übersetzunghtml-Datei, Singtext, deutsche Übersetzung (Leseprobe)KyrieHerr, erbarme dich unser.
Gloria
Christus, erbarme dich unser.
Herr, erbarme dich unser.Ehre sei Gott in der Höhe und Friede auf Erden den Menschen, die guten Willens sind.
Credo
Wir loben Dich, wir preisen Dich, wir beten Dich an, wir rühmen Dich.
Wir danken Dir, denn groß ist Deine Herrlichkeit.
Herr und Gott, König des Himmels, Gott, allmächtiger Vater.
Herr Jesus Christus, eingeborener Sohn, Herr und Gott, Lamm Gottes, Sohn des Vaters.
Du nimmst hinweg die Sünden der Welt, erbarme Dich unser;
Du nimmst hinweg die Sünden der Welt, nimm an unser Gebet;
Denn Du allein bist der Heilige,
Du allein der Herr,
Du allein der Höchste.
Mit dem Heiligen Geist, zur Ehre Gottes, des Vaters. Amen.Ich glaube an einen Gott, den allmächtigen Vater,
der alles geschaffen hat, Himmel und Erde,
die sichtbare und die unsichtbare Welt....
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Text (ohne Noten) zum Abdruck, html-Datei, Singtext, originalhtml-Datei, Singtext, original (Leseprobe)KyrieKyrie eleison.
Gloria
Christe eleison.
Kyrie eleison.Gloria in excelsis Deo.
Credo
Et in terra pax hominibus bonae voluntatis.
Laudamus te, benedicimus te, adoramus te, glorificamus te.
Gratias agimus tibi propter magnam gloriam tuam.
Domine Deus, Rex coelestis, Deus Pater omnipotens.
Domine Fili unigenite, Jesu Christe.
Domine Deus, Agnus Dei, Filius Patris.
Qui tollis peccata mundi, miserere nobis.
Qui tollis peccata mundi, suscipe deprecationem nostram.
Quoniam tu solus Sanctus, tu solus Dominus, tu solus Altissimus.
Cum Sancto Spiritu, in gloria Dei Patris. Amen.Credo in unum Deum, Patrem omnipotentem,
factorem coeli et terrae,
visibilium omnium, et invisibilium....
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Text (ohne Noten) zum Abdruck, html-Datei, Einführungstext, englischhtml-Datei, Einführungstext, englisch (Leseprobe)Text from the CD Carus 83.317Manuela Jahrmärker
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Translation (abridged): John CoombsFranz Schubert’s church music bears witness to contrasting tendencies of its time. On the one hand there are works such as the two great A/lasses of his last years, in which artistic inspiration carries the music beyond the bounds of its liturgical origins, into the concert hall. On the other hand there are works whose dimensions, scoring and degree of difficulty are of a more modest order, which were when they were composed, and which still are today, well suited to performance in the context of church services.
In both the larger, solemn sacred works (the great masses) as well as in the sacred “brevis” works of smaller dimensions, Schubert adopted elements of the so-called stile antico, through which the composers of his time aspired to create a new, “true church music” modeled, in particular, after the example
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Text (ohne Noten) zum Abdruck, html-Datei, Einführungstext, deutschhtml-Datei, Einführungstext, deutsch (Leseprobe)Booklet-Text der CD Carus 83.317Manuela Jahrmärker
Franz Schuberts (1797–1828) kirchenmusikalisches Schaffen, das 1812 einsetzt und in seinem Todesjahr endet, lässt die im beginnenden 19. Jahrhundert für die Kirchenmusik wesentlichen Tendenzen erkennen: Auf der einen Seite stehen jene Werke wie vor allem die großen späten Messen in As- und Es-Dur, in denen die kompositorische Interpretation die liturgische Funktion sprengt und diese Musik – wenn nicht von der Intention, so doch vom Anspruch her – in den Konzertsaal verdrängt. Den genannten Werken stehen solche gegenüber, die in Umfang, Besetzung und in den von den Ausführenden verlangten Ansprüchen bescheidener gehalten sind, darum einem weiteren Kreis zur Aufführung zugänglich waren und in der liturgischen Aufführungspraxis auch heute im Vordergrund stehen. Soweit bei ihnen ein Auftraggeber nicht ohnehin bekannt ist, kann man doch vermuten, dass sie als
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Komponist*in
Franz Schubert
| 1797-1828Die Kirchenmusik beschäftigte Franz Schubert sein Leben lang: Ein Teil davon entstand als Auftragswerk unter anderem für den Kirchenchor seiner Heimatgemeinde und erweist sich als stark praxisorientiert. Schubert komponierte somit nicht mehr nur für Berufsmusiker, sondern für bürgerliche Gemeindemitglieder. Seine Werke sind für mannigfache liturgische Gelegenheiten bestimmt und von unterschiedlichem Schwierigkeitsgrad und Umfang; somit werden sie auch den heutigen kirchenmusikalischen Bedürfnissen in idealer Weise gerecht. Einfache, schlichte Sätze stehen neben anspruchsvolleren Chorpartien und solistisch-virtuosen Konzertstücken. Der Carus-Verlag strebt Vollständigkeit im Bereich von Schuberts Kirchenmusik an: Zu entdecken gilt es ein spannungsreiches Œuvre; in seinen liedhaften, harmonisch tiefgründigen Elementen spiegelt es eine typisch Schubertsche Ausdruckswelt wider: Werke von großer Überzeugungskraft und ausnehmender musikalischer Schönheit. zur Person
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