Missa phrygica
1949
Felix Petyrek (1892–1951) gehört neben Ernst Krenek und Alois Hába zu den bedeutensten Schülern aus Franz Schrekers früher Wiener Kompositionsklasse. In der 1949 entstandenen Missa phrygica für vier bis acht Stimmen a cappella (Chor und Soli bzw. kleiner Chor) nutzt Petyrek Elemente der Vokalpolyphonie der Renaissance und des Frühbarock in einem sehr persönlichen, auf eigene Weise modernen kontrapunktischen Gewand. Im Gloria oder auch im Credo wird in der schillernden, wesentlich auf Ketten von parallel geführten Quinten beruhenden Klangpracht des Oberstimmenchores der Einfluss von Petyreks Kompositionslehrer Franz Schreker spürbar.
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Zusatzinformationen zum Werk
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Komponist*in
Felix Petyrek
| 1892-1951
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Herausgeber*in
Claus Woschenko
| 1979