Alleluja
1988
-
Komponist*in
Agripino "Nonoy" V. Diestro
| 1963
Rezensionen
Nonoy V
Nonoy V. Diestro: „Alleluja” für 4-8-stg. Chor a cappella, 1988.
[AB] 150 Takte Alleluja! Das kann einen schon neugierig machen, geht es doch darum, ob ein Ein-Wort-Ruf so viel Musik „aushält”. Da stellt sich zunächst die Frage, ob man im Adagio oder im Andante espressivo jubeln kann. Richtig jubilierend geht es erst im fetzig arrangierten und groovigen Mittelteil zu. Der macht richtig Laune, während die Rahmenteile zwar die Alleluja-Silben originell auf die Stimmen verteilen, aber durch Tempo und tastend-suchende Klangaufbauten herzlich wenig mit ausgelassenem Gotteslob zu tun haben. Es verbietet sich wohl, allein den Mittelteil - auch gut in der Liturgie denkbar - zu verwenden, ansonsten müsste das letztlich doch zu lange Stück, das einen leistungsstarken Chor verlangt, aufs Konzert ausweichen.
Quelle. Musica Sacra, Heft 4/2003