Te Deum à 8 voci in D
1711
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Zusatzinformationen zum Werk
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Komponist*in
Antonio Caldara
| 1670-1736Antonio Caldara ist 1670 in Venedig geboren und war zu seinen Lebzeiten Cellist, Kapellmeister und Komponist. Seine Ausbildung erhielt Caldara vermutlich in seiner Heimatstadt beim Kapellmeister an St. Marco Giovanni Legrenzi. Caldara war als freischaffender Cellist in Venedig (1693-1700), als Kapellmeister in Mantua (1700-1707) und Rom (1709-1716) und zuletzt als Vizekapellmeister am kaiserlichen Hof in Wien (1716-1736) unter Kaiser Karl VI. tätig. Seine Popularität resultierte aus seinem Verständnis Traditionsbewusstsein mit höchstmöglicher Originalität zu verbinden. Er komponierte über 3.400 Werke, u.a mehr als 80 Opern, 43 Oratorien, etwa 150 Sinfonien, Messen, Serenaden, Kantaten und Motetten, Madrigale und Serenaden sowie über 300 Kanons. zur Person
Rezensionen
Antonio Caldara: Te Deum in D
Antonio Caldara: Te Deum in D
Die Erstausgabe hat Wolfgang Horn besorgt. Aus dem Vorwort kann der Interessent wissenswerte Informationen zum Komponisten und seinem Werk entnehmen. Dieses ist einfach angelegt. Die beiden Chöre sind weitgehend homophon gestaltet; sie lösen sich vers- oder halbversweise ab. Von verschiedenen Überschneidungen abgesehen, sind nur die Textsteile „Te ergo quaesumus” und die Schlusstakte des Te Deum achtstimmig. Der Herausgeber datiert die Komposition in die Zeit vor der Anstellung Caldaras am Kaiserhof in Wien (1716-1736). Der geringe Schwierigkeitsgrad und die kurze Aufführungsdauer (angegeben sind ca. 4 Min.) empfehlen das Werk dem gottesdienstlichen und konzertanten Gebrauch.
Erich Weber
Quelle: Musica Sacra 3/1991, S. 251