Bach-Repertorium VI: Johann Ernst Bach
Thematisch-systematisches Verzeichnis der musikalischen Werke
Johann Ernst Bach (1722–1777), Patenkind und Schüler von Johann Sebastian Bach, wirkte in Eisenach und Gotha und wurde 1756 Hofkapellmeister in Weimar – ein Amt, das seinem berühmten Patenonkel noch verwehrt geblieben war. Johann Ernst Bach wurde zu Lebzeiten vor allem für seine Choralkantaten gerühmt, von denen eine sogar für lange Zeit als ein Werk Johann Sebastian Bachs galt. Sein überliefertes Schaffen wird nun erstmals in einem wissenschaftlichen Werkverzeichnis dokumentiert. Die ausführlichen Quellenbeschreibungen und Notenincipits sowie die Informationen zu Werkgeschichte und Textvorlagen ermöglichen der interessierten Öffentlichkeit einen Einblick in das entdeckenswerte Oeuvre dieses Komponisten.
Erscheint in Kooperation mit dem Forschungsprojekt der Sächsischen Akademie der Wissenschaften zu Leipzig, angesiedelt im Bach-Archiv Leipzig.
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Zusatzinformationen zum Werk
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Herausgeber*in
Klaus Rettinghaus
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Thema (Buch)
Johann Ernst Bach
| 1722-1777Johann Ernst Bach (1722–1777) folgte seinem Vater Johann Bernhard im Eisenacher Organistenamt, später wurde er außerdem zum Hofkapellmeister ernannt. Aus seiner Feder sind in erster Linie geistliche Vokalwerke erhalten – neben einer Messe, einem Passionsoratorium und einem Magnificat vor allem zahlreiche Kantaten, in denen ausgedehnte Chorsätze eine bevorzugte Stellung einnehmen. In seinen Kompositionen gibt J.E. Bach sich als ein den stilistischen Neuerungen der Empfindsamkeit aufgeschlossener Geist zu erkennen. zur Person
Rezensionen
... Die Handhabung des Katalogs ist angenehm und übersichtlich.
Jennifer Ward, Forum Musikbibliothek, Jahrgang 40, Heft 2 /Juli 2019
... As one would expect from such a prestigious line-up of musicologists and publishers, the book is both packed with immense amounts of information that will undoubtedly contribute to a wider understanding of JEB's output (and facilitate the identification of further works by him!) and a beautiful object in its own right. At around 1cm thick, its modest appearance belie the enormous value of its contents.
Brian Clark, Early Music Review, 24.07.2018