Das Sühnopfer des neuen Bundes
Passions-Oratorium 1847 (vermutlich)
Carl Loewe ist heute fast nur noch für seine Balladen bekannt, doch komponierte er ganz nahe am Puls seiner Zeit auch für die Laienchöre, die gerade in der Biedermeier-Zeit so zahlreich entstanden, etliche Oratorien. Das Sühnopfer des neuen Bundes fächert ohne große Besetzung eine vielfältige Ausdruckspalette auf.
Die Solopartien können durchaus von geübten Laien ausgeführt werden, die bekannten Choräle geben den Zuhör*innen die Möglichkeit in den Gesang mit einzustimmen und eine meist schlichte Streicher-Besetzung verdeutlicht das Gefühlsleben der Personen. Dass Loewe ein großer Verehrer der Bach'schen Passionen war, hört man auch in diesem Oratorium, doch ließ er mit seiner eigenen, zeittypischen Tonsprache daraus etwas Neues entstehen.
Die Solopartien können durchaus von geübten Laien ausgeführt werden, die bekannten Choräle geben den Zuhör*innen die Möglichkeit in den Gesang mit einzustimmen und eine meist schlichte Streicher-Besetzung verdeutlicht das Gefühlsleben der Personen. Dass Loewe ein großer Verehrer der Bach'schen Passionen war, hört man auch in diesem Oratorium, doch ließ er mit seiner eigenen, zeittypischen Tonsprache daraus etwas Neues entstehen.
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Zusatzinformationen zum Werk
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Komponist*in
Carl Loewe
| 1796-1869Carl Loewe, geb. 1796 in Löbejün bei Halle, gest. 1869 in Kiel. Sohn eines Kantors; erste musikalische Ausbildung bei D.G. Türk und J.Fr. Reichardt; Studium der Theologie; ab 1820/21 Kantor, städtischer Musikdirektor und Musiklehrer in Stettin; zahlreiche Konzertreisen. Seine musikhistorische Bedeutung liegt auf dem Gebiet der Balladenvertonung. zur Person
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Herausgeber*in
Reinhold Kubik
| 1942-2024
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Herausgeber*in
Claudia Seidl
| 1990