Sonate in c
“Sanguineus und Melancholicus“ Wq 161,1, 1749
C. P. E. Bachs Triosonate, die erstmals 1749 in Potsdam entstand und 1751 veröffentlicht wurde, hat in besonderem Maße schon die Aufmerksamkeit der Zeitgenossen auf sich gezogen. Die Sonate ist ein musikalisches Gespräch zwischen zwei Charakteren – dem optimistischen Sanguineus und dem wehmütigen Melancholicus. Ihr intensiver Dialog erstreckt sich über die ersten beiden Sätze, bis sie schließlich Frieden schließen und im dritten Satz in harmonischer Einigkeit fortfahren.
Kaufen
Zusatzinformationen zum Werk
-
Komponist*in
Carl Philipp Emanuel Bach
| 1714-1788Zweiter Sohn J.S. Bachs, Musikunterricht beim Vater, ab 1731 Student an der juristischen Fakultät der Universität Leipzig, ab 1734 an der Universität Frankfurt an der Oder, später Cembalist in der Kapelle Friedrichs II. von Preußen, 1768 Nachfolger Telemanns im Amt des städtischen Musikdirektors an den fünf Hauptkirchen in Hamburg; Hauptvertreter der musikalischen Empfindsamkeit. Sein umfangreiches Schaffen umfasst u.a. Klavierwerke, Sinfonien, Kammermusik, Vokalwerke; Autor des Lehrwerkes "Versuch über die wahre Art das Clavier zu spielen" (Berlin 1753 und 1762). zur Person
-
Herausgeber*in
Klaus Hofmann
| 1939