Claudio Monteverdi / Clytus Gottwald (arr.): Pianto della Madonna. Vokaltranskription von Clytus Gottwald - Noten | Carus-Verlag

Claudio Monteverdi / Clytus Gottwald (arr.) Pianto della Madonna. Vokaltranskription von Clytus Gottwald

2009

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Die anspruchsvollen Transkriptionen für Chor a cappella von Clytus Gottwald werden von Chören begeistert aufgenommen und weltweit mit großem Erfolg aufgeführt. In seinen Transkriptionen überträgt Gottwald vokale Satztechniken der Neuen Musik, die er als langjähriger Leiter der Schola Cantorum entwickelte, auf traditionelle Kompositionen, wobei er die Strukturen der Werke in äußerst differenziertem Klang ohrenfällig macht.
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  • Unbenanntes Dokument Pianto della Madonna

    Laisse-moi mourir, mon fils
    car qui pourrait consoler une mère dans cette douleur
    atroce, dans ces tourments sévères.
    Laisse-moi mourir, mon fils.

    Mon Jésus, O mon Jésus, mon fiancé, mon-élu,
    mon espoir, ma vie, tu me quittes,
    ah ! mon cœur est blessé.
    Regarde-moi, mon Jésus, je t’en supplie,
    regarde celle qui soupire après toi, pâle et épuisée
    et qui demande à partager avec toi cette mort atroce,
    clouée sur la croix dure et terrible.
    Mon Jésus, O mon Jésus, O homme de pouvoir, O Dieu,

    ...

  • Unbenanntes Dokument Pianto della Madonna

    Lass mich sterben, mein Sohn,
    welche Mutter könnte getröstet werden
    in diesem wilden Schmerz, in dieser harten Qual.
    Lass mich sterben, mein Sohn.

    Mein Jesus, o Jesus, mein Bräutigam,
    mein Erwählter, meine Hoffnung, mein Leben,
    du verlässt mich, ach, mein Herz ist verwundet.
    Sieh mich an, mein Jesus, ich flehe dich an, siehe deine Mutter,
    die nach dir seufzt, bleich und ermattet, und in einem entsetzlichen Tod
    zusammen mit dir an das harte und schreckliche Kreuz
    genagelt werden will.
    Mein Jesus, o mein Jesus, o machtvoller Mann, o Gott,

    ...

  • Unbenanntes Dokument Pianto della Madonna

    Let me die, my son,
    for what mother can be consoled in this fierce pain;
    in such harsh torment?
    Let me die, my son.

    My Jesus, O Jesus my spouse, my beloved,
    my hope, my life, you are leaving me,
    alas, my heart is wounded.
    Look upon me, Jesus, I beg you,
    look upon your mother who is groaning, pale and exhausted,
    she seeks to be fixed with you

    ...

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Zusatzinformationen zum Werk
  • Während seiner Jugend in Cremona erhielt Monteverdi seine erste musikalische Ausbildung bei Marc'Antonio Ingegneri, dem Kapellmeister der Kathedrale. Nachdem er sich mit ersten Veröffentlichungen, darunter sein 1. Madrigalbuch, einen Namen gemacht hatte, ging er 1590 nach Mantua an den Hof der Gonzaga: Er blieb 22 Jahre in Diensten der Familie, erst als Sänger und Violist, später als Kapellmeister. Hier schrieb er weitere Madrigalbücher und mit mit L'Orfeo 1607 eine der frühesten Opern der Musikgeschichte. Ebenfalls noch in Mantua entstand 1610 die Marienvesper. 1613 wurde Monteverdi Kapellmeister an St. Markus in Venedig. Auf dieser Position verbrachte er 30 musikalisch fruchtbare Jahre: Er komponierte sakrale Werke, blieb aber auch der weltlichen Musik verpflichtet und veröffentlichte mit den Madrigalbüchern 6 bis 8 seine umfangreichsten weltlichen Sammlungen. Nach der Eröffnung des Venezianischen Opernhauses 1637, der ersten öffentlichen Spielstätte überhaupt, trat er auch wieder als Opernkomponist in Erscheinung: Seine beiden späten Opern Il ritorno d'Ulisse in Patria und L'incoronazione di Poppea wurden hier uraufgeführt. zur Person
  • Der Chordirigent, Komponist und Musikwissenschaftler Clytus Gottwald (1925 – 2023) hat für die zeitgenössische Chormusik wesentliche Beiträge geleistet. Als Redakteur für Neue Musik beim Südfunk Stuttgart sowie Gründer und Leiter der Schola Cantorum Stuttgart stand er in produktivem Austausch mit seinen die Neue Musik begründenden Zeitgenossen Pierre Boulez, Mauricio Kagel, György Ligeti, Luigi Nono, Karlheinz Stockhausen und vielen anderen. Gottwald prägte mit seiner Schola Cantorum, einem 16-stimmigen Kammervokalensemble, maßgeblich die heute selbstverständlich gewordene A-cappella-Chorkultur auf höchstem technischem Niveau. Seine Transkriptionen von Klavierliedern oder Instrumentalstücken für vielstimmigen Chor a cappella, die in ihrer an Ligeti geschulten Satzweise höchste musikalische Ansprüche stellen, werden von Chören auf der ganzen Welt geschätzt. Clytus Gottwald wurde für seine Verdienste mehrfach ausgezeichnet, u.a. mit dem Kulturpreis Baden-Württemberg 2009, dem Preis der Europäischen Kirchenmusik 2012 und dem Verdienstkreuz der Bundesrepublik Deutschland 2014. Seine Bedeutung für die Entwicklung der zeitgenössischen Chormusik kann nicht hoch genug eingeschätzt werden. zur Person

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