Dieterich Buxtehude: Suite in a - Noten | Carus-Verlag

Dieterich Buxtehude Suite in a

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Einzige Quelle für die Suite in a ist der 1704 in Breitenberg bei Itzehoe entstandene Teil einer Sammelhandschrift des Organisten Johann Kruse. Aufgrund der Autorenangabe "D.B.H.", die in entsprechender Weise auch bei Stücken anderer Komponisten vorgenommen worden ist und sich bestätigt hat, ist es naheliegend, das Werk Dieterich Buxtehude zuzuweisen, zumal Kruse in Hamburg aller Wahrscheinlichkeit nach auch Kontakt zu ihm hatte. Unter den Buxtehude zugeschriebenen Cembalosuiten steht die hier erstmals veröffentlichte wegen der Kürze ihrer vier Sätze den ihr zugrundeliegenden Tanz-Grundmustern am nächsten - ein klein dimensioniertes, aber kunstvolles Werk.
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Partitur, Erstausgabe Carus 18.521/00, ISMN 979-0-007-07599-6 12 Seiten, DIN A4, kartoniert
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10,00 € / St.
Zusatzinformationen zum Werk
  • Dokumente zum Leben Buxtehudes sind rar. Einer zeitgenössischen Mitteilung in Nova literaria Maris Balthici, kurz nach seinem Tod erschienen, entnimmt man, dass er „Dänemark als sein Vaterland“ ansah, „woher er in unsere Region kam“. Dieterich Buxtehude, die Schreibung seines Vornamens ergibt sich aus Buxtehudes Unterschrift in seinen Briefen, wurde um 1637 in Helsingborg geboren und war somit Untertan des dänischen Königs. Sein Vater, Johannes Buxtehude, war Organist und unterrichtete ihn so weit, dass Dieterich Buxtehude ab 1657 oder 1658 als Organist in Helsingborg und später in Helsingør arbeitete. 1668 wählte man Dieterich Buxtehude zum Organisten an St. Marien in Lübeck als Nachfolger Franz Tunders. Bis zu seinem Tod im Jahre 1707 blieb Buxtehude in diesem Amt, das zu den wichtigsten in Norddeutschland zählte. Nach seinem Tod rühmten sachverständige Musiker Dieterich Buxtehude vor allem aufgrund seiner Tastenmusik. So charakterisierte ihn beispielsweise Johann Mattheson als einen „hochgeschätzten, ehmaligen Lübeckischen Organisten“. Diese Wertschätzung gründete indes nicht auf veröffentlichten Drucken, sondern auf Abschriften der Kompositionen für Tasteninstrumente und auf dem Ruf als Virtuose, den Buxtehude in ganz Deutschland besaß. So waren 1703 Georg Friedrich Händel und Johann Mattheson und im Winter 1705 auf 1706 Johann Sebastian Bach in Lübeck, um sich bei Buxtehude in Komposition und Orgelspiel zu vervollkommnen. Neben der Vokalmusik und der Musik für Tasteninstrumente von Buxtehude sind zwei Publikationen von Triosonaten überliefert. Von den „Abendmusiken“ in Lübeck wissen wir aufgrund einiger Textbücher, die zu diesem Anlass gedruckt wurden. Die Musik hierzu ist leider verloren gegangen. Diese Tradition von konzertähnlichen Veranstaltungen übernahm Buxtehude von seinem Vorgänger Franz Tunder. zur Person

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