Lied an den Weihnachtsbaum (Lied an den Weihnachtsbaum)
Sang til Juletraet op. 61, 2
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Zusatzinformationen zum Werk
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Komponist*in
Edvard Grieg
| 1843-1907Edvard Grieg wurde am 15. Juni 1843 als viertes von fünf Kindern in Bergen/Norwegen geboren. Er studierte von 1858 bis 1862 am Konservatorium in Leipzig Klavier und Komposition, nachdem er bereits früh von seiner Mutter, einer vorzüglichen Pianistin und Pädagogin, im Klavierspiel unterrichtet worden war. 1862 siedelte er nach Kopenhagen um, wo er 1864 zusammen mit Hans Christian Andersen und anderen Musikern die Konzertgesellschaft zur Pflege neuer skandinavischer Musik gründete. Er integrierte die Volksmusik seiner Heimat mittels derer typischen Elemente wie der Verwendung leerer Quinten, scharf betonter Tanzrhythmen und dem eigentümlichen Schwanken zwischen modalen und Dur-Molltonarten in die klassische Musik. Wichtige Impulse für die Herausbildung des nationalen Stils seiner Musik erhielt Grieg unter anderem von dem früh verstorbenen Komponisten der norwegischen Nationalhymne Rikard Nordraak. Griegs größte Bedeutung liegt in der Klavier- und Kammermusik. Jedoch schrieb er auch wertvolle Chor- und Liedliteratur, bei der es einiges zu entdecken gibt. zur Person
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Textdichter*in
Johan Krohn
| 1841-1925
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Übersetzer*in
Heidi Kirmße
| 1925-2021Heidi Kirmße (1925–2021) studierte Schulmusik in Weimar und lebte dort als freischaffende Schriftstellerin, Herausgeberin und Übersetzerin. Für den Carus-Verlag erstellte sie insbesondere zahlreiche singbare deutsche Nachdichtungen aus unterschiedlichen Sprachen, u.a. für Kompositionen von Marc-Antoine Charpentier, Antonín Dvorák, Gabriel Fauré, Edvard Grieg, Georg Friedrich Händel, Jules Massenet, Sergei Rachmaninow, Max Reger, Gioachino Rossini, Veljo Tormis, Giuseppe Verdi u.a., doch trat sie auch mit eigenen Texten in Erscheinung. Über 500 mittlerweile unveröffentlichte oder mittlerweile vergriffene Texte ihres umfangreichen Schaffens als Dichterin und Übersetzerin sind bei Carus in einer separaten Datenbank erfasst und können bei Interesse erfragt werden. Von ihrem bewussten, hinterfragenden Umgang mit Worten zeugt Heidi Kirmßes Gedicht mit dem gleichlautenden Titel:
Worte
So viele Worte werden viel zu oft gesagt,
so viele Fragen werden nicht genug gefragt.
Wo keine Frage steht, wird niemals eine Antwort sein,
und durch Gewöhnung wird der Sinn der Worte klein.
Und ist das Wort verbraucht, sein Inhalt leer und fad,
so wird es nie mehr Ansporn sein zur Tat.
Wir stehn verwundert, geben auf und fühlen uns beschämt
und merken nicht, dass wir doch selbst die Kraft gelähmt.
Drum wolln wir sorgen, dass Gewohnheit uns nicht trügt,
wir wollen fragen, bis die Antwort uns genügt,
wir wollen jedes Wort genau auf seinen Sinn durchschaun
und nur auf solchem festen Boden sicher baun.Heidi Kirmßezur Person