Fasch: Missa Brevis & Scarlatti: Stabat Mater - CDs, Choir Coaches, Medien | Carus-Verlag

Fasch: Missa Brevis & Scarlatti: Stabat Mater

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Die 16-stimmige Messe von Carl Friedrich Christian Fasch fällt nicht nur wegen ihrer ungewöhnlichen Besetzung aus dem Rahmen: Geschrieben 1783 für die Berliner Sing-Akademie, nahm Fasch zeitlebens mehrfach Änderungen vor, um das Werk den sängerischen Möglichkeiten seines Ensembles anzupassen. Alle früheren Fassungen vernichtete er, was den legendären Ruf, den die Messe seither genießt, befeuerte.

Auch Domenico Scarlattis 10-stimmiges „Stabat Mater“ zählt zu den ganz großen Kompositionen des 18. Jahrhunderts, und das nicht nur aufgrund des außergewöhnlichen Umfangs. Auch die einzigartige räumliche Anlage, der zupackende, dramatische Schwung, die lyrische Anmut, verbunden durch klare stilistische Einheit und eine höchst organische Anordnung der in den Klangfarben beschränkten Mittel beeindrucken. Der Kammerchor Stuttgart unter Leitung von Frieder Bernius interpretiert diese Meisterwerke der Chorliteratur brillant!

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  • 1. Kyrie
  • 2. Christe eleison
  • 3. Kyrie
  • 4. Gloria
  • 5. Et in terra pax
  • 6. Laudamus te
  • 7. Gratias
  • 8. Domine Deus
  • 9. Quoniam
  • 10. Cum Sancto Spiritu
  • Stabat Mater
  • Cujus animam gementem
  • Quis non posset
  • Eja Mater, fons amoris
  • Sancta Mater, istud agas
  • Fac me vere tecum flere
  • Juxta crucem
  • Inflammatus
  • Fac tu animae
  • Amen
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  • Nr. 1

    Stabat Mater dolorosa
    juxta crucem lacrimosa,
    dum pendebat Filius.

    Nr. 2

    Cujus animam gementem
    contristatam et dolentem
    pertransivit gladius.

    O quam tristis et afflicta
    fuit illa benedicta
    Mater Unigeniti!

    Quae maerebat et dolebat,
    et tremebat, dum videbat
    nati poenas inclyti.

    Quis est homo qui non fleret,
    Christi Matrem si videret
    in tanto supplicio?

    Nr. 3

    Quis non posset contristari,
    Christi Matrem contemplari

    ...

  • No. 1

    A weeping mother was standing
    full of sorrow beside the cross,
    while her Son was hanging on it.

    No. 2

    Through her grieving heart,
    anguished and lamenting,
    a sword had passed.
    Oh, how sad and afflicted
    was that blessed Mother
    of an only Son!
    She mourned and grieved
    and trembled as she saw
    the suffering of her glorious Son.
    Who is the man who would not weep,
    seeing the mother of Christ
    in such torment?

    No. 3

    Who would not feel compassion,
    watching the loving mother

    ...

  • Nr. 1

    Christi Mutter stand mit Schmerzen
    bei dem Kreuz und weint' von Herzen,
    als ihr lieber Sohn da hing.

    Nr. 2

    Durch die Seele voller Trauer,
    schneidend unter Todesschauer,
    jetzt das Schwert des Leidens ging.
    Welch ein Weh der Auserkornen,
    da sie sah den Eingebornen,
    wie er mit dem Tode rang!
    Angst und Trauer, Qual und Bangen,
    alles Leid hielt sie umfangen,
    das nur je ein Herz durchdrang.
    Wer könnt' ohne Tränen sehen
    Christi Mutter also stehen
    in so tiefen Jammers Not?

    Nr. 3

    Wer nicht mit der Mutter weinen,
    seinen Schmerz mit ihrem einen,

    ...

  • Abridged Foreword of the Edition Carus 40.472

    Robert Scandrett

    Of the trio of great composers born in 1685, only Domenico Scarlatti continues to present an incomplete biographical profile. Unlike his well-documented contemporaries Handel and Bach, knowledge of Scarlatti’s life is obscured by lack of primary sources. The short recital of his significant appoint­ments and honors is little amplified by contemporary accounts, personal letters or autograph materials. Even the great collection of keyboard works does not exist in an auto­graph. The single authenticated autograph is the “Miserere” in g minor in the Vatican Library, and this is not one of his major works.

    Scarlatti’s musical output falls into two broad periods: the Italian and Portuguese years (until 1729) which were dedicated primarily to vocal works for church and theatre; and the years spent in the Spanish court, which were notable for the keyboard works which form the basis of his reputation today. Attributing dates to any of his works is a difficult procedure, and particularly those from the Portuguese period, since we must assume that many manuscripts were destroyed in the Lisbon earthquake of 1755. Newspaper accounts do­cument some performances,

    ...

  • Gekürztes Vorwort der Augabe Carus 40.472

    Robert Scandrett
    Übersetzung: Willi Schulze

    Von den drei großen Komponisten, die im Jahre 1685 geboren wurden, weist die Biografie Domenico Scarlattis immer noch große Lücken auf. Verglichen mit seinen quellenmäßig gut belegten Zeitgenossen Bach und Händel ist die Kenntnis über Scarlattis Leben durch das Fehlen von Primärquellen nur spärlich belegt. Die kurze Aufzählung seiner bedeutenden Ernennungen und Ehrungen wird durch zeitgenössische Berichte, persönliche Briefe oder andere autographe Quellen kaum ergänzt. Sogar die große Sammlung seiner Werke für Tastenin­strumente ist nicht autograph überliefert. Das einzige gesicherte Autograph ist das Miserere in g-Moll in der Vatikanischen Bibliothek, und dieses gehört nicht zu seinen größeren Werken.

    Scarlattis musikalische Werke entstanden in zwei ausgedehnten Schaffensperioden: den Jahren in Italien und Portugal (bis 1729), die er vor allem der Vokalmusik für Kirche und Theater widmete, und der Zeit am spanischen Hofe, bedeutsam für seine Klavierwerke, die bis heute die Grundlage seines Ansehens bilden. Seine Werke zu

    ...

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  • Die Arbeit von Frieder Bernius findet weltweit große Anerkennung. Als Dirigent wie als Lehrer ist er international gefragt. Seine künstlerischen Partner sind vor allem der Kammerchor Stuttgart, das Barockorchester Stuttgart, die Hofkapelle Stuttgart und die Klassische Philharmonie Stuttgart. Den Grundstein für seine außergewöhnliche Karriere legte 1968 die Gründung des Kammerchors Stuttgart, den er bald zu einem der führenden Ensembles seiner Art machte. Ob Vokalwerke von Monteverdi, Bach, Händel, Mozart, Beethoven, Fauré und Ligeti, Schauspielmusiken von Mendelssohn oder Sinfonien von Haydn, Burgmüller und Schubert – stets zielt die Arbeit von Frieder Bernius auf einen am Originalklangideal orientierten, zugleich unverwechselbar persönlichen Ton. Wiederentdeckungen von Opern des 18. Jahrhunderts widmet er sich ebenso wie Uraufführungen zeitgenössischer Kompositionen. Ein besonderes Interesse gilt der südwestdeutschen Musikgeschichte. Frieder Bernius’ Arbeit ist im Label Carus vielfach auf Schallplatte und CD dokumentiert. Viele Einspielungen wurden mit internationalen Schallplattenpreisen ausgezeichnet. Im Rahmen des Deutschen Chorfests in Stuttgart wurde Frieder Bernius vom Carus-Verlag für seine Gesamteinspielung der geistlichen Vokalmusik von Felix Mendelssohn Bartholdy mit einer Goldenen CD ausgezeichnet. zur Person

Rezensionen

... Die Brillanz des Chorklangs und seine Farbigkeit sind auf einem Niveau, das seinesgleichen sucht. Eine außergewöhnlich schöne Aufnahme geistlicher Musik des 18. Jahrhunderts!
Monika Fahrnberger, singende kirche, 02/2020

... Frieder Bernius’ Vorzeigechor beeindruckt mit vokalen Spitzenleistungen. Lineare Transparenz, reich differenzierter, gleichwohl homogener Klang und zupackende Dramatik lassen diese ganz unterschiedlichen Meisterwerke des 18. Jahrhunderts in unvergleichlicher Schönheit erstrahlen.
Werner M. Grimmel, Schwäbische Zeitung KULTUR, 02.04. 2020

... Der Kammerchor Stuttgart vermittelt einen exzellenten Eindruck vom zupackenden, dramatischen Schwung, der lyrischen Anmut und der klaren stilistischen Einheit des Werks. (Scarlatti)
APA - Austria Presse Agentur eG, 02/2020

... 16 Solisten, 16 Einzelstimmen verschmelzen hier zu einer ausdrucksstarken Einheit, die eine breite Palette an farblichen und stimmlichen Abstufungen bereithält. ... Frieder Bernius hält seine Sänger zu einem ungekünstelten, natürlichen Vortrag an, zu klarer Rhethorik,
Pizzicato, 09/01/2020

... Die Musik auf dieser CD ist einzigartig . Im Kammerchor Stuttgart unter Leitung von Frieder Bernius findet die Musik beste Sachwalter.
Württembergische Blätter für Kirchenmusik, 04/2021

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