Franz Schubert / Karl Aage Rasmussen (arr.): Sakontala - CDs, Choir Coaches, Medien | Carus-Verlag

Franz Schubert / Karl Aage Rasmussen (arr.) Sakontala

Oper in zwei Akten D 701

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Die Hoffnung auf eine engere Zusammenarbeit mit den Wiener Theatern veranlasste Schubert, sich von Herbst 1821 bis Frühjahr 1822 eingehend mit dem indischen Sujet um die Eremitentochter Sakontala zu beschäftigen. Schuberts Entwürfe und Skizzen zu den beiden ersten Akten dieses Projekts sind im Autograph erhalten. Dank der Wiederentdeckung des gesamten Librettos in jüngster Zeit und der stilistisch einfühlsamen wie gekonnten Vervollständigung der Musik durch den dänischen Komponisten Karl Aage Rasmussen liegt hier erstmals eine Einspielung dieser unbekannten Schubert-Oper vor. Nicht zuletzt durch die Interpretation durch Frieder Bernius und die Mitwirkung namhafter Solisten ist diese CD ein Muss für Schubert-Freunde und Liebhaber der Oper des 19. Jahrhunderts!
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  • Introduction (Chor): Das holde Licht
  • (Kanna, Die Eremiten, Chor): Der Seele schönstes einziges Opfer
  • Arie (Sakontala): Wie fühl' ich, ihr Götter
  • Arie (Durwasas): Du hoffest im Auge des Gatten
  • Quintett (Amusina, Priamwada, Durwasas, Stimmen aus der Erde, Zwei Dämonen): Hier liegen wir im Staub gebeuget
  • Chor (Stimmen aus den Gebüschen): Wo du wandelst, atme dir
  • Finale: Sieg deinen Fahnen, König
  • Terzett (Zwei Häscher, Fischer): Komm nur, Dieb!
  • Quartett (Menaka, Sakontala, zwei Mädchen): Rosenzeit der Freuden!
  • Arie (Madhawia): Noch schläft die goldne Sonne
  • Duett (Sakontala, Duschmanta): Mit liebendem Verlangen!
  • Arie (Kanna): Trauet auf Götter!
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Compact Disc, 2 CDs Carus 83.218/00, EAN 4009350832183 CD, Digipac
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  • Die Kirchenmusik beschäftigte Franz Schubert sein Leben lang: Ein Teil davon entstand als Auftragswerk unter anderem für den Kirchenchor seiner Heimatgemeinde und erweist sich als stark praxisorientiert. Schubert komponierte somit nicht mehr nur für Berufsmusiker, sondern für bürgerliche Gemeindemitglieder. Seine Werke sind für mannigfache liturgische Gelegenheiten bestimmt und von unterschiedlichem Schwierigkeitsgrad und Umfang; somit werden sie auch den heutigen kirchenmusikalischen Bedürfnissen in idealer Weise gerecht. Einfache, schlichte Sätze stehen neben anspruchsvolleren Chorpartien und solistisch-virtuosen Konzertstücken. Der Carus-Verlag strebt Vollständigkeit im Bereich von Schuberts Kirchenmusik an: Zu entdecken gilt es ein spannungsreiches Œuvre; in seinen liedhaften, harmonisch tiefgründigen Elementen spiegelt es eine typisch Schubertsche Ausdruckswelt wider: Werke von großer Überzeugungskraft und ausnehmender musikalischer Schönheit. zur Person
  • Karl Aage Rasmussen wurde 1947 in Kolding, Dänemark geboren. Seine Ausbildung erhielt er an der Staatlichen Musikakademie in Aarhus, wo er später für mehr als zwei Jahrzehnte als Kompositionsprofessor lehrte. Außer dem Opernprojekt hat sich Rasmussen mit Schubert beschäftigt in seinem Versuch einer Rekonstruktion derjenigen Reste, die seines Erachtens zur Gasteiner-Sinfonie gehören könnten, die im Allgemeinen als verloren gilt, sowie in seiner Orchestrierung von Schuberts großem Schiller-Melodram Der Taucher (im Auftrag des international renommierten dänischen Sängers Bo Skovhus). Rasmussen ist ebenso als Autor von Essays und Büchern hervorgetreten, darunter mit Werken über Robert Schumann, Glenn Gould und kürzlich mit einer umfangreichen Biografie des Pianisten Sviatoslav Richter. Sein letzter Film über Carl Nielsen (The Light and the Darkness) fand viel Beifall und ist nun – in vier Sprachen – als DVD erhältlich. Darüber hinaus war Rasmussen als Programmgestalter für Neue Musik im Dänischen Rundfunk, als Ko-Herausgeber des Danish Music Magazine und als Mitglied des Danish Music Council aktiv; hinzu kommt eine rege Vortragstätigkeit in vielen europäischen Ländern und in den USA. Viele Jahre war er künstlerischer Direktor des bedeutenden NUMUS-Festivals. Seine Musik umfasst Werke in vielen Genres, einschließlich der Oper, und wurde in mehr als dreißig Ländern aufgeführt. Er lebt in Dänemark und Rom. 1991 erhielt er den Carl-Nielsen-Preis und 1997 den Wilhelm-Hansen-Komponisten-Preis. zur Person
  • Karl Aage Rasmussen wurde 1947 in Kolding, Dänemark geboren. Seine Ausbildung erhielt er an der Staatlichen Musikakademie in Aarhus, wo er später für mehr als zwei Jahrzehnte als Kompositionsprofessor lehrte. Außer dem Opernprojekt hat sich Rasmussen mit Schubert beschäftigt in seinem Versuch einer Rekonstruktion derjenigen Reste, die seines Erachtens zur Gasteiner-Sinfonie gehören könnten, die im Allgemeinen als verloren gilt, sowie in seiner Orchestrierung von Schuberts großem Schiller-Melodram Der Taucher (im Auftrag des international renommierten dänischen Sängers Bo Skovhus). Rasmussen ist ebenso als Autor von Essays und Büchern hervorgetreten, darunter mit Werken über Robert Schumann, Glenn Gould und kürzlich mit einer umfangreichen Biografie des Pianisten Sviatoslav Richter. Sein letzter Film über Carl Nielsen (The Light and the Darkness) fand viel Beifall und ist nun – in vier Sprachen – als DVD erhältlich. Darüber hinaus war Rasmussen als Programmgestalter für Neue Musik im Dänischen Rundfunk, als Ko-Herausgeber des Danish Music Magazine und als Mitglied des Danish Music Council aktiv; hinzu kommt eine rege Vortragstätigkeit in vielen europäischen Ländern und in den USA. Viele Jahre war er künstlerischer Direktor des bedeutenden NUMUS-Festivals. Seine Musik umfasst Werke in vielen Genres, einschließlich der Oper, und wurde in mehr als dreißig Ländern aufgeführt. Er lebt in Dänemark und Rom. 1991 erhielt er den Carl-Nielsen-Preis und 1997 den Wilhelm-Hansen-Komponisten-Preis. zur Person
  • Die Arbeit von Frieder Bernius findet weltweit große Anerkennung. Als Dirigent wie als Lehrer ist er international gefragt. Seine künstlerischen Partner sind vor allem der Kammerchor Stuttgart, das Barockorchester Stuttgart, die Hofkapelle Stuttgart und die Klassische Philharmonie Stuttgart. Den Grundstein für seine außergewöhnliche Karriere legte 1968 die Gründung des Kammerchors Stuttgart, den er bald zu einem der führenden Ensembles seiner Art machte. Ob Vokalwerke von Monteverdi, Bach, Händel, Mozart, Beethoven, Fauré und Ligeti, Schauspielmusiken von Mendelssohn oder Sinfonien von Haydn, Burgmüller und Schubert – stets zielt die Arbeit von Frieder Bernius auf einen am Originalklangideal orientierten, zugleich unverwechselbar persönlichen Ton. Wiederentdeckungen von Opern des 18. Jahrhunderts widmet er sich ebenso wie Uraufführungen zeitgenössischer Kompositionen. Ein besonderes Interesse gilt der südwestdeutschen Musikgeschichte. Frieder Bernius’ Arbeit ist im Label Carus vielfach auf Schallplatte und CD dokumentiert. Viele Einspielungen wurden mit internationalen Schallplattenpreisen ausgezeichnet. Im Rahmen des Deutschen Chorfests in Stuttgart wurde Frieder Bernius vom Carus-Verlag für seine Gesamteinspielung der geistlichen Vokalmusik von Felix Mendelssohn Bartholdy mit einer Goldenen CD ausgezeichnet. zur Person
  • Simone Nold erhielt ihre Ausbildung an der Münchner Musikhochschule und besuchte die Liedklassen von Helmut Deutsch und Dietrich Fischer-Dieskau. Seit 1996 ist sie Mitglied der Berliner Staatsoper Unter den Linden, wo sie u. a. als Pamina, Konstanze, Ännchen und Madeleine debütierte. Ihr breites Repertoire auf der Bühne reicht von barocken Entdeckungen bis zur Musik der Gegenwart. Neben Lied und Kammermusik umfasst Simone Nolds Konzertrepertoire die großen Oratorien und Messen. Sie konzertierte u. a. mit Dirigenten wie Pierre Boulez, Adam Fischer, Peter Schreier, Frieder Bernius, Philippe Herreweghe und Christoph Eschenbach. Dabei gastierte sie in den großen Musikzentren Europas und Nordamerikas und wirkte bei zahlreichen Rundfunk- und Fernsehübertragungen mit. zur Person
  • Donát Havár schloss 2004 sein Gesangsstudium an der Musikhochschule Stuttgart mit Auszeichnung ab. Danach folgten weitere Studien am Conservatorio Giuseppe Verdi in Mailand. Als Ensemblemitglied am Theater Bonn sang er den Tamino, Don Ottavio, Lysander in A Midsummer Night’s Dream von Britten und den Jephtha von Händel. An der Berliner Staatsoper sang er unter René Jacobs den Melito in Der Geduldige Sokrates von Telemann. 2006 debütierte er an der Mailänder Scala als Aceste in Ascanio in Alba von Mozart unter Giovanni Antonini. Im Amsterdam Concertgebouw war er als Ferrando in Così fan tutte zu hören. Weitere Gastspiele führten ihn an die Opéra National du Rhin, die Komische Oper Berlin, die Opéra National de Bordeaux und zum Festival Rossini in Bad Wildbad. Darüber hinaus zählt Donát Havár zu den meist gefragten Konzertsängern in seinem Fach. zur Person
  • Der Bassist Martin Snell schloss sein Studium 1994 am Royal Northern College of Music in Manchester mit Auszeichnung ab. Er war erster Preisträger bei zahlreichen Gesangswettbewerben, so auch 1993 beim Mobil Song Quest. Nach ersten Erfahrungen als Mitglied des Opernstudios am Opernhaus Zürich folgten Engagements am Stadttheater St. Gallen, am Theater Basel und am Luzerner Theater. Gastspiele führten ihn seitdem u. a. ans Grand Théâtre de Genève und die Berliner Staatsoper Unter den Linden sowie zu den Bayreuther Festspielen, wo er zuletzt in Katharina Wagners Inszenierung der Meistersinger von Nürnberg als Hermann Ortel zu erleben war. Das Repertoire des Sängers umfasst Partien von Monteverdi und Händel über Mozart und Rossini bis Gounod, Janácek, Verdi und Wagner. zur Person
  • Vor allem seit seinem 1. Preis beim ARD Musikwettbewerb 2000 in München tritt Konrad Jarnot in allen international wichtigen Konzertsälen auf, so u. a. im Lincoln Center New York, dem Concertgebouw Amsterdam, der Wigmore Hall London und der Tonhalle Zürich. Dabei arbeitet er im Opern- und Konzertbereich regelmäßig mit Dirigenten wie Riccardo Chailly, Philippe Herreweghe, Frieder Bernius und Peter Schreier sowie u. a. mit dem Israel Philharmonic Orchestra, dem Gewandhausorchester Leipzig und dem Orchestre National de France zusammen. Zahlreiche Rundfunk-, Fernsehproduktionen sowie CD-Einspielungen, die u. a. mit dem Preis der Deutschen Schallplattenkritik und dem Diapason d'Or ausgezeichnet wurden, dokumentieren sein künstlerisches Schaffen. zur Person
  • Stephan Loges erhielt seine erste musikalische Ausbildung im Dresdner Kreuzchor, bevor er in Berlin und London Gesang studierte. Durch sein umfangreiches Oratorien- und Opernrepertoire zählt er mittlerweile zu den meist gefragten Sängern seiner Generation. Zahlreiche erste Preise bei internationalen Gesangswettbewerben wie dem Wigmore Hall International Song Competition, dokumentieren sein hohes künstlerisches Niveau. Liederabende führten ihn u. a. in die Londoner Wigmore Hall, New Yorks Carnegie Hall und zum Schleswig-Holstein Musikfestival. Regelmäßig wird er von bekannten Dirigenten zu Konzerten engagiert und musiziert mit Orchestern wie dem San Francisco Symphony Orchestra, dem Orchestra of the Age of Enlightenment oder dem Gabrieli Consort. zur Person

Rezensionen

... Eine Entdeckung, die sich nicht nur für Schubert-Freunde lohnt!
APA - Austria Presse Agentur eG, 02/2020

... Dass wir ... außerordentliche Musik hören können, ist dem Musikwissenschaftler und Komponisten Karl Aage Rasmussen zu verdanken, der ... exzellente Interpreten für das Projekt gewann. Frieder Bernius und sein Kammerchor Stuttgart sowie die Deutsche Kammerphilharmonie Bremen stehen für höchste Qualität.
AZ – Aachener Zeitung, 24.1.2020

... Alle beteiligten Künstler widmen sich mit spürbar großem Engagement dem ... Unterfangen. 
Herbert Lauermann, Chor aktuell, 3/2009

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