Messe in G. Musica sacra
Inhaltsverzeichnis
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Komponist*in
Franz Schubert
| 1797-1828Die Kirchenmusik beschäftigte Franz Schubert sein Leben lang: Ein Teil davon entstand als Auftragswerk unter anderem für den Kirchenchor seiner Heimatgemeinde und erweist sich als stark praxisorientiert. Schubert komponierte somit nicht mehr nur für Berufsmusiker, sondern für bürgerliche Gemeindemitglieder. Seine Werke sind für mannigfache liturgische Gelegenheiten bestimmt und von unterschiedlichem Schwierigkeitsgrad und Umfang; somit werden sie auch den heutigen kirchenmusikalischen Bedürfnissen in idealer Weise gerecht. Einfache, schlichte Sätze stehen neben anspruchsvolleren Chorpartien und solistisch-virtuosen Konzertstücken. Der Carus-Verlag strebt Vollständigkeit im Bereich von Schuberts Kirchenmusik an: Zu entdecken gilt es ein spannungsreiches Œuvre; in seinen liedhaften, harmonisch tiefgründigen Elementen spiegelt es eine typisch Schubertsche Ausdruckswelt wider: Werke von großer Überzeugungskraft und ausnehmender musikalischer Schönheit. zur Person
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Vorwortverfasser*in
Manuela Jahrmärker
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Ensemble
Orpheus Orchester Wien
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Ensemble
Wiener Kammerchor
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Dirigent*in
Johannes Prinz
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Sopran-Solo
Edith Lienbacher
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Alt-Solo
Barbara Hölzl
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Tenor-Solo
Alexander Kaimbacher
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Bass-Solo
Adrian Eröd
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Bass-Solo
Anton Scharinger
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Solist*in - Orgel
Erhard Nowak
| 1935-2025
Rezensionen
Franz Schubert: Messe in G
Franz Schubert: Messe in G
Der Titel „Messe in G” nennt nur das Hauptwerk der insgesamt fünf Kompositionen, die der Wiener Kammerchor hier in einer mustergültigen Interpretation eingespielt hat. Das junge Ensemble bringt Schuberts „Deutsche Messe” in der Orgelfassung in einer unerhört schlanken Klanggestalt, die sich mit der phantastischen Bläserversion des Bruno Weil messen kann. Und vielleicht – ganz sentimental – spricht man den Wienern noch mehr Authentizität zu!
Daneben – wenn man bei dem aufwendigen und virtuosen „Magnificat” so sagen kann – gibt es eben diesen prächtigen Hymnus für Orchester und Solisten. Diese sind wieder bei dem kleinen Meisterwerk, der G-Dur Messe zu Gesange und der Chor a cappella beim „Salve Regina” in B und zusammen mit der Orgel im „Deutschen Salve Regina”.
Außer dem wirklich aufwendigen „Magnificat”, enthält diese CD also nur Werke, die „festtäglich” und konzertant von unseren Chören gesungen werden – also angesichts der ausgezeichneten Interpretation ist die Anschaffung ein „Muss”.
Quelle: Schwäbische Sängerzeitung 6/1997, S. 15