Requiem
Bearbeitung für Soli, Chor und Orgel (arr. Y. Castagnet) op. 48
Es ist das einzige größer dimensionierte Werk unter den geistlichen Kompositionen Gabriel Faurés – und zweifellos auch sein wichtigstes: das Requiem op. 48. Schon zu seinen Lebzeiten beim Publikum beliebt, hält der Erfolg bis heute an. Yves Castagnet, Titularorganist an der Chororgel von Notre Dame in Paris und verwurzelt in der französischen Orgeltradition, hat den Orchestersatz für die vorliegende Ausgabe auf die Orgel übertragen. Dabei bleiben die durchsichtige Struktur und der Farbenreichtum des Orchesterparts erhalten – nicht zuletzt dank differenzierter Vorschläge zur Registrierung. So steht diese wunderbare Requiem-Vertonung auch in einer aktuellen Bearbeitung für Chor und Orgel zur Verfügung.
| Originalversion | Bearbeitung für Orgel |
| Soli SBar, Coro SATB, 2 Fl, 2 Clt, 2 Fg, 4 Cor, 2 Tr, 3 Trb, Timp, Vl, 2 Va, 2 Vc, Cb, Arpa, Org | Soli SBar, Coro SATB, Org |
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Komponist*in
Gabriel Fauré
| 1845-1924Französischer Komponist, 1845-1924.
Er war Schüler von Camille Saint-Saëns und studierte an der Pariser Schule für Kirchenmusik. Fauré arbeitete als Organist, Chorleiter und gab Klavierunterricht und Klavierabende in Pariser Salons. Am Klavier konnte er glänzend improvisieren, was sich auch in seinen Kompositionen niederschlägt. 1905-1920 war er Direktor des Pariser Conservatoire.
Fauré schrieb vor allem Vokal-, Klavier- und Kammermusik. Am bekanntesten sind seine Klavierlieder für Solostimme und sein Requiem, das auch bei seiner eigenen Trauerfeier aufgeführt wurde.
zur Person
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Bearbeiter*in
Yves Castagnet
| 1964
Rezensionen
Kirchenmusik im Bistum Limburg, 10/2024