O selig Vergnügen, o heilige Lust
Kommunionskantate TVWV 1:1212
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Komponist*in
Georg Philipp Telemann
| 1681-1767Telemanns überaus reiches kompositorisches Schaffen, der Ertrag eines Dreivierteljahrhunderts, umfasst nahezu alle Gattungen der Musik und reicht, im vokalen Bereich, vom Generalbasslied über Kammer- und Kirchenkantate bis zur Oper. Auch in seiner eigenen Einschätzung spielt die Kirchenmusik die zentrale Rolle in seinem Schaffen; vermutlich hat er allein über 1.600 Kirchenkantaten komponiert, dazu kantatenartige Trauermusiken (wie Du aber, Daniel, gehe hin ), Psalmvertonungen (bspw. Deus judicium tuum ) und Oratorien. Allenthalben in seinem Werk zeigt sich Telemann als ein fortschrittlicher, dem Neuen aufgeschlossener und experimentierfreudig nach neuen Wegen suchender Komponist; nicht zu Unrecht hat man ihn einen Wegbereiter der Klassik genannt. Indes macht das kompositorische Wirken nur einen Teil seiner musikgeschichtlichen Bedeutung aus: Als Musikverleger, als Autor didaktisch ausgerichteter Publikationen, als Leiter bürgerlicher Musikvereinigungen und Initiator öffentlicher Konzerte hat er wesentlich an der Schaffung auch der äußeren Voraussetzungen für die folgende, vom musikalisch gebildeten Bürgertum getragene Epoche der Musik mitgewirkt. zur Person
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Herausgeber*in
Klaus Hofmann
| 1939
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Textdichter*in
Erdmann Neumeister
| 1671-1756
Rezensionen
„Die Ausgabe im Carus-Verlag ist ausgezeichnet, sehr detailliert und mit vielen Einzelhinweisen versehen, die aber den praktischen Gebrauch nicht behindern.“
Württembergische Blätter für Kirchenmusik, 2/2012
„ ... eine ausgesprochen originelle und schöne Kantate mit dankbaren Aufgaben für Sänger und Blockflötisten (eine Arie ist mit Flauto I solo besetzt), die auf jeden Fall der Aufmerksamkeit durch eine Neuedition würdig ist! Wie bei Ausgaben Hofmanns nicht anders zu erwarten, werden alle editorischen Ansprüche bestens erfüllt (Vorwort, Textabdruck deutsch/englisch/französisch, Kritischer Bericht) ... “
Michael Schneider, TIBIA 1/2012
„Carus präsentiert hier wieder eine seiner beispielhaften Editionen ... Es fehlt nichts, was man im besten Fall von einer Edition erwarten kann. Die Texte sind separat und zweisprachig. Unüblich bei praktischen Ausgaben ist ein sorgfältiger Kritischer Bericht, der nicht nur die Quellenlage aufzeigt, sondern auch die bekannten (und selbst gestellten) Regeln der Edition mit vielen Details der praktischen Notation vorstellt ...“
Siegfried Busch, Windkanal Mai 2011