Giacomo Puccini / Andreas Gies (arr.): O soave fanciulla - Noten | Carus-Verlag

Giacomo Puccini / Andreas Gies (arr.) O soave fanciulla

Duetto von Rudolfo und Mimi aus La Bohème, 1. Akt. Bearbeitung für Kammerorchester (arr. A. Gies)

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Giacomo Puccinis Opern sind weitgehend dramatisch durchkomponiert. Nur an wenigen Stellen erlaubt sich der Meister des Verismo ein längeres Verweilen in Form einer Arie. Diese Arien sind Highlights seiner Opern und werden gerne auch konzertant aufgeführt.
Der italienische Dirigent Andreas Gies hat die bekanntesten Arien und Duette Puccinis für eine reduzierte Bläserbesetzung bearbeitet, um deren Aufführung auch in kleineren Rahmen zu ermöglichen. Die Streicherbesetzung kann angepasst werden, sollte aber wegen der vielen Divisi nicht zu klein ausfallen.

Das Duett „O soave fanciulla“ von Rodolfo und Mimì ist eine Hymne an die junge, ungestüme Liebe und fängt die romantische Atmosphäre des ersten Aktes auf wunderbare Weise ein. In dieser bewegenden Szene drückt das Liebespaar seine zarten Gefühle und die Hoffnung auf eine gemeinsame Zukunft aus. Die ergreifenden Melodien spiegeln den vielfältigen und intensiven Ausdruck von Reinheit, Leidenschaft und Sehnsucht nach gemeinsamer Glückseligkeit wider.

Für einen ausgewogenen Klang empfehlen wir eine Mindestbesetzung der Streicher von 5-4-3-3-2.

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Partitur Carus 56.255/00, ISMN 979-0-007-33053-8 16 Seiten, 23 x 32 cm, kartoniert
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Stimmenset, Komplettes Orchestermaterial, leihweise, auch digital erhältlich Carus 56.255/19 23 x 32 cm
  • 1 x Stimmenset, Harmoniestimmen, leihweise, Flöte, Oboe, Klarinette, Fagott, Horn 1, Horn 2, Trompete, Posaune, Pauken, Harfe (56.255/09)
     
    6 x Einzelstimme, Violine 1, leihweise (56.255/11)
     
    5 x Einzelstimme, Violine 2, leihweise (56.255/12)
     
    4 x Einzelstimme, Viola, leihweise (56.255/13)
     
    4 x Einzelstimme, Violoncello, leihweise (56.255/14)
     
    2 x Einzelstimme, Kontrabass, leihweise (56.255/15)
     
Partitur digital (Download), PDF-Datei Carus 56.255/00-010-000, ISMN 979-0-007-34266-1 16 Seiten, 23 x 32 cm, ohne Umschlag
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Stimmenset digital, ZIP-Datei, PDF-Datei, Komplettes Orchestermaterial, leihweise Carus 56.255/19-010-000 23 x 32 cm
  • 1 x Stimmenset digital, ZIP-Datei, PDF-Datei, Harmoniestimmen, leihweise (56.255/09-010-000)
     
    6 x Einzelstimme digital, PDF-Datei, Violine 1, leihweise (56.255/11-010-000)
     
    5 x Einzelstimme digital, PDF-Datei, Violine 2, leihweise (56.255/12-010-000)
     
    4 x Einzelstimme digital, PDF-Datei, Viola, leihweise (56.255/13-010-000)
     
    4 x Einzelstimme digital, PDF-Datei, Violoncello, leihweise (56.255/14-010-000)
     
    2 x Einzelstimme digital, PDF-Datei, Kontrabass, leihweise (56.255/15-010-000)
     
Zusatzinformationen zum Werk
  • Giacomo Puccini entstammt einer Dynastie von in der toskanischen Stadt Lucca wirkenden Kirchenmusikern. Noch seine 1880 dort uraufgeführte Messa a 4 con orchestra schien auch ihn auf diesem Weg zu zeigen, doch unmittelbar darauf ging er an das Mailänder Konservatorium mit dem Ziel, Opernkomponist zu werden. Als Studienarbeiten entstanden dort seine einzigen selbstständigen Orchesterstücke Preludio sinfonico (1882) und Capriccio sinfonico (1883) sowie bereits einige seiner 16 vollständig erhaltenen Klavierlieder (Canti), die er mit häufigen Bezügen zu seinen Opern beinahe während seines ganzen Schaffens komponierte. Den Durchbruch als Opernkomponist erzielte er mit Manon Lescaut (1893); zwischen 1893 und 1904 entstanden seine bis heute meistgespielten Werke La Bohème, Tosca und Madama Butterfly. In den letzten Jahren erwuchs die Erkenntnis, dass Puccinis Gesamtwerk einer Neubewertung bedarf. So wird er zunehmend als ein den Aufbruch in die Moderne suchender Musiker verstanden. zur Person
  • Andreas Gies, als Sohn italienisch-deutscher Eltern geboren, studierte Flöte, Klavier, Komposition, Gesang und Dirigieren an den Konservatorien in Castelfranco, Venedig und Mailand. Nach einem Bachelor- und zwei Master-Abschlüssen besuchte er Meisterkurse bei renommierten Dirigenten wie M. Beltrami und D. Gatti. Gies war Assistenzdirigent an Theatern wie La Fenice di Venezia und Regio di Torino. Im Jahr 2019 gewann er den „Premio Nazionale delle Arti“ und dirigierte das Orchester „La Verdi“ in Mailand. Er dirigierte Uraufführungen und Aufführungen in Mailand, Nizza, Novara und Sofia.

    Als Komponist hat Gies mehrere Wettbewerbe gewonnen und seine Werke wurden von großen Orchestern in den USA und Italien aufgeführt. In Zusammenarbeit mit dem Musikwissenschaftler C. Orselli gibt er außerdem kritische Ausgaben weniger bekannter italienischer Opern heraus. Zu seinen Kompositionen gehören Stücke für Kammermusikgruppen, Orchester und Kammeropern.

    zur Person

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