Leo S. Olschki
Epistolario IV, 1905-1906
Edizione Nazionale Delle Opere di Giacomo Puccini
Die Sammlung beinhaltet 706 Briefe (294 davon zum ersten Mal veröffentlicht). Sie geben Einblick in Puccinis Leben im Zeitraum von zwei Jahren zwischen 1905 und 1906. Es war eine sehr intensive Schaffensperiode, geprägt von der stetigen Suche nach neuen Themen und Inspirationen, vom internationalen Erfolg von Madam Butterfly bis hin zu Puccinis erster interkontinentaler Reise zur ersten Ausgabe des „Puccini-Festival“ in Buenos Aires, von Reisen in Italien und ins Ausland bis hin zur versuchten Zusammenarbeit mit Gabriele d'Annunzio.
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Zusatzinformationen zum Werk
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Autor*in
Giacomo Puccini
| 1858-1924Giacomo Puccini entstammt einer Dynastie von in der toskanischen Stadt Lucca wirkenden Kirchenmusikern. Noch seine 1880 dort uraufgeführte Messa a 4 con orchestra schien auch ihn auf diesem Weg zu zeigen, doch unmittelbar darauf ging er an das Mailänder Konservatorium mit dem Ziel, Opernkomponist zu werden. Als Studienarbeiten entstanden dort seine einzigen selbstständigen Orchesterstücke Preludio sinfonico (1882) und Capriccio sinfonico (1883) sowie bereits einige seiner 16 vollständig erhaltenen Klavierlieder (Canti), die er mit häufigen Bezügen zu seinen Opern beinahe während seines ganzen Schaffens komponierte. Den Durchbruch als Opernkomponist erzielte er mit Manon Lescaut (1893); zwischen 1893 und 1904 entstanden seine bis heute meistgespielten Werke La Bohème, Tosca und Madama Butterfly. In den letzten Jahren erwuchs die Erkenntnis, dass Puccinis Gesamtwerk einer Neubewertung bedarf. So wird er zunehmend als ein den Aufbruch in die Moderne suchender Musiker verstanden. zur Person
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Herausgeber*in
Gabriella Biagi Ravenni
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Herausgeber*in
Francesco Cesari