aus: La forza del destino (Die Macht des Schicksals), 3. Akt, 3. Szene. Leonora und Don Alvaro wollen fliehen, weil Leonoras Vater, der Marchese von Calatrava, gegen ihre Verbindung ist. Aus Versehen tötet Alvaro den Marchese, als dieser die beiden auf der Flucht überrascht. Carlo, Leonoras Bruder, verfolgt das Paar, um den Tod seines Vaters zu rächen. In Kriegeswirren verlieren sich die drei zunächst aus den Augen. Bei Sonnenaufgang füllt sich ein Soldatenlager mit Bauern und Marketenderinnen. Ein spanischer Mönch wütet gegen das gottlose Treiben im Lager. Italienische Soldaten gehen auf ihn los. Die junge Zigeunerin Preziosilla kann sie ablenken, indem sie ein von der Trommel ("Rataplan") begeleitetes Loblied auf das Soldatenleben beginnt, in das die Soldaten einstimmen.
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Zusatzinformationen zum Werk
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Komponist*in
Giuseppe Verdi
| 1813-1901Giuseppe Verdi wurde am 9. Oktober 1813 als Sohn eines Gastwirts und Kleinbauern in Le Roncole geboren. Obwohl er in einfachen Verhältnissen aufwuchs, war seine außergewöhnliche Begabung früh erkannt und erhielt Orgelunterricht, um dann - von einem Mäzen gefördert - in das Gymnasium in Busseto aufgenommen zu werden. Sein Mäzen Antonio Barezzi förderte ihn auch weiterhin, als ihn das Konservatorium in Mailand bereits abgelehnt hatte und ermöglichte ihm Privatunterricht. Nach einigen Jahren als Organist und Musikdirektor in Busseto, schaffte er den Durchbruch in Mailand mit der Premiere der Oper "Nabucco" im Jahr 1842. Seine nach 1850 entstandenen Werke zählen heute zu den Grundpfeilern des Opernrepertoires. zur Person
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Textdichter*in
Francesco Maria Piave
| 1810-1876