Die Motette Ich will den Herrn loben allezeit HoWV V.17 gehört zu den wenigen Kompositionen des Kreuzkantors, die im Autograph überliefert sind. Trotz vieler homophoner Abschnitte bietet die Motette auch Gelegenheit mit hohen Noten und Kolloraturen zu brillieren und überraschende Harmonien zu meistern. Neben der vorliegenden Fassung (einen Ganzton tiefer in B-Dur mit einer absichernden Continuo-Begleitung ad lib.) ist auch die Urtext-Ausgabe (Carus 1.701/10) erhältlich.
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Zusatzinformationen zum Werk
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Komponist*in
Gottfried August Homilius
| 1714-1785Gottfried August Homilius wurde am 2. Februar 1714 in Rosenthal (Sachsen) als Sohn eines Pastors geboren. Im Mai 1735 wurde er als Jura-Student an der Universität Leipzig immatrikuliert. Die durch Johann Adam Hiller bezeugte Schülerschaft bei Johann Sebastian Bach dürfte in diese Zeit fallen. Außer zu Bach bestand Kontakt zu dem Bachschüler und Nicolai-Organisten Johann Schneider, dessen Aufgaben Homilius vertretungsweise übernahm. Nach einer erfolglosen Bewerbung auf eine Organistenstelle in Bautzen erhielt Homilius 1742 eine Anstellung als Organist an der Dresdner Frauenkirche. 1755 trat er schließlich die Nachfolge Theodor Christlieb Reinholds als Kreuzkantor und Musikdirektor der drei Dresdner Hauptkirchen an, ein Amt, das er bis zu seinem Tod am 2. Juni 1785 inne hatte. zur Person
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Herausgeber*in
Christoph Albrecht
| 1930-2016