Heinrich Schütz: Stuttgarter Schütz-Ausgabe: Symphoniae Sacrae I (Gesamtausgabe, Bd. 7) - Noten | Carus-Verlag

Heinrich Schütz Stuttgarter Schütz-Ausgabe: Symphoniae Sacrae I (Gesamtausgabe, Bd. 7)

Zwanzig lateinische geistliche Konzerte zu drei bis sechs Stimmen für Singstimmen, obligate Instrumente und Generalbass

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Opus 6. 20 lateinische geistliche Konzerte für drei bis sechs Singstimmen, obligate Instrumente und Generalbass. Werke in Einzelausgaben erhältlich (CV 20.257-20.276)
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  • In te, Domine, speravi (In dich, Herr, hab' ich gehoffet)
  • Attendite, popule meus
  • Paratum cor meum (Bereit ist mein Herze)
  • Anima mea liquefacta est
  • Adiuro vos, filiae Hierusalem
  • In lectulo per noctes
  • Invenerunt me
  • O quam tu pulchra es
  • Veni de Libano
  • Exultavit cor meum (Fröhlich ist mein Herz)
  • Veni dilecte mi
  • Benedicam Dominum
  • Exquisivi Dominum
  • Venite ad me (Kommt alle zu mir)
  • Fili mi, Absalon (Ach mein Sohn, Absalon)
  • Domine, labia mea aperies (Herr, öffne meine Lippen)
  • Jubilate Deo omnis terra (Kommt, frohlocket dem Herrn alle Völker)
  • Cantabo Domino in vita mea
  • Buccinate in neomenia tuba; Iubilate Deo
  • Jubilate Deo in chordis et organo
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Partitur (Werkausgabe) Carus 20.907/00, ISBN 978-3-89948-319-2, ISMN 979-0-007-03730-7 216 Seiten, DIN A4, Leinenausgabe
lieferbar
273,00 € / St.
  • Heinrich Schütz gilt als der erste deutsche Musiker von europäischem Rang. Ab 1599 als Chorknabe am Hof des Landgrafen Moritz von Hessen-Kassel erhielt er eine umfassende Schulbildung. 1608 begann er ein Jurastudium in Marburg, das er jedoch schon 1609 abbrach, um mit Unterstützung des Landgrafen bei Giovanni Gabrieli, Organist an San Marco zu Venedig, Komposition zu studieren. 1613 kehrte Schütz nach Kassel zurück, wurde aber schon zwei Jahre später vom Kurfürsten Johann Georg I. von Sachsen als „Organist und Director der Musica” an den Dresdner Hof „abgeworben“, wo er von 1617 bis zu seinem Tod das Amt des Hofkapellmeisters innehatte. Seine großen Vokalzyklen markierten den Höhepunkt von Schütz’ Ansehen in Deutschland und Nordeuropa. Doch diese stellen nur einen Teil des Schütz’schen Opus dar; einzelne Werke sind in Sammeldrucken mit Werken anderer Komponisten vertreten, andere nur handschriftlich überliefert, vieles ist verloren gegangen. Die Stuttgarter Schütz-Ausgabe erschließt Schütz‘ vollständiges Oeuvre, alle Werke erscheinen auch in praktischen Urtext-Ausgaben. zur Person

Rezensionen

Schütz, Heinrich: Symphoniae Sacrae I

Schütz, Heinrich: Symphoniae Sacrae I

Die geschätzte Qualität der Stuttgarter Schütz-Ausgabe zeigt sich hier in einem ausführlich die Umstände der zweiten Italien-Reise des Komponisten schildernden Vorwort des Herausgebers. Natürlich sind vor allem die stilistischen Rückschlüsse auf das in Italien entstandene Opus 6 bemerkenswert. Die Beziehung zu Monteverdi erfährt eine ausführliche Würdigung, kommt aber zu dem Schluss, dass Alessandro Grandi eigentliches stilistisches Vorbild für Schütz war. Peter Thalheimer verfasste kurz und prägnant „Hinweise zur Aufführungspraxis”, von denen der, dass der Verlag bereit ist, transponiertes Aufführungsmaterial zu erstellen, für die Praxis entscheidend sein kann. Martin Petzoldt trug „Textnachweise und liturgische Stellung” bei, eine Übersicht über die Texte samt an die Luther-Bibel angelehnte Übersetzung und die Übertragung der lateinischen Widmung und Vorrede runden die Einführung ab. Das Ganze gibt es anschließend auf englisch, von dem eigentlichen Notenteil finden sich noch diverse Faksimilia. Und dann dieser musikalische Reichtum, es wäre schön, wenn in unserem viel gegliederten Musikleben auch so etwas wieder Raum fände - die Auseinandersetzung mit diesen Perlen der musikalisierten Sprache ist für jeden musikausübenden Menschen ein Gewinn. Der kurze kritische Bericht vervollständigt den Band.

Reinhard Krämer
Quelle: Württembergische Blätter für Kirchenmusik 6/2000, S: 33

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