Erntefeier
op. 104
Die Erntefeier ist das dritte der Kirchen-Oratorien des Brahms-Freundes Heinrich von Herzogenbergs, das er selbst als sein bedeutendstes einschätzte. Die von dem Theologen Friedrich Spitta in drei Teilen zusammengestellten Texte spannen einen großen Bogen vom konkreten Erntedank bis zur „Ernte des Lebens“. Die Erntefeier vermittelt einen interessanten Einblick in die stilistische Vielfalt der Kirchenmusik am Ende des 19. Jahrhunderts und zeigt in besonderer Weise das Geschick des Komponisten für szenisch-dramatische Gestaltung.
Denkbar sind Einzelaufführungen, z.B. der dritte Teil im Rahmen eines Requiem-Konzerts, etwa als Ergänzung zum Deutschen Requiem von Brahms (Mehraufwand: Sopran- und Tenorsolist) oder zum Requiem von Mozart (Mehraufwand: sechs Bläser).
Denkbar sind Einzelaufführungen, z.B. der dritte Teil im Rahmen eines Requiem-Konzerts, etwa als Ergänzung zum Deutschen Requiem von Brahms (Mehraufwand: Sopran- und Tenorsolist) oder zum Requiem von Mozart (Mehraufwand: sechs Bläser).
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Zusatzinformationen zum Werk
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Komponist*in
Heinrich von Herzogenberg
| 1843-1900Heinrich von Herzogenberg, geb. 1843 in Graz, gest. 1900 in Wiesbaden. Jura und Philosophiestudium in Wien, später Student am dortigen Konservatorium; 1874 Mitbegründer und zeitweise Leiter des Bach-Vereins in Leipzig; 1885 Direktor der Kompositonsabteilung der Königlichen Musikhochschule in Berlin; enger Freund von Johannes Brahms. Seine Motetten und Kirchenoratorien belegen sein kontrapunktisches Können. zur Person