Heinrich von Herzogenberg: Geistliche Chormusik a cappella - Noten | Carus-Verlag

Heinrich von Herzogenberg Geistliche Chormusik a cappella

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Hier warten einige spannende Entdeckungen! Von den im Band enthaltenen Motetten waren zwei in neuerer Zeit lange nicht erhältlich: Die festliche fünfstimmige Pfingstmotette sowie der große Doppelchor zur Silberhochzeit der Mendelssohn-Tochter Lili Wach. Eine Erstveröffentlichung ist die 1881 als Reaktion auf eine Brandkatastrophe geschriebene vier- bis achtstimmige Motette „Mitten wir im Leben sind“.  Kleine Chorsätze für bestimmte Gelegenheiten (z. B. Trauung) ergänzen das Spektrum. Am Ende des Bandes steht der „Begräbnisgesang“ für Tenor-Solo und Männerchor, eine in eigenen Worten sehr persönliche Gabe des Komponisten an die Witwe seines verstorbenen Freundes Philipp Spitta. Sämtliche Werke sind auch in Einzelausgaben erhältlich.
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  • Freue dich, du Tochter Zion
  • Mache dich auf, werde licht
  • Meine Seele erhebt den Herrn & Amen
  • Jauchzet dem Herrn, alle Lande
  • Ehre sei dem Vater
  • Heilig ist Gott
  • Was habe ich dir getan
  • Das Lamm, das erwürget ist
  • Selig sind, die da Leid tragen
  • Herr Gott, du bist unsre Zuflucht
  • Und ich hörete eine Stimme
  • Weil du vom Tod erstanden bist
  • Ich habe Lust abzuscheiden
  • Siehe, um Trost war mir sehr bange
  • Zu uns komme dein Reich
  • Amen
  • Lobe den Herrn, meine Seele
  • Komm, heiliger Geist
  • Ist doch der Mensch gar wie Nichts
  • Wohl dem, der den Herren fürchtet
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Sammlung Carus 4.106/00, ISMN 979-0-007-09663-2 240 Seiten, DIN A4, kartoniert
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79,00 € / St.

Inhaltsverzeichnis

  • Heinrich von Herzogenberg, geb. 1843 in Graz, gest. 1900 in Wiesbaden. Jura und Philosophiestudium in Wien, später Student am dortigen Konservatorium; 1874 Mitbegründer und zeitweise Leiter des Bach-Vereins in Leipzig; 1885 Direktor der Kompositonsabteilung der Königlichen Musikhochschule in Berlin; enger Freund von Johannes Brahms. Seine Motetten und Kirchenoratorien belegen sein kontrapunktisches Können. zur Person

Rezensionen

Wie bei Carus üblich beginnt die Edition mit einem ausführlichen, in diesem Fall 18 Seiten umfassenden Vorwort, das sowohl das Leben Herzogenbergs (1843-1900) als auch seine Verbindungen zu den Zeitgenossen, angefangen vom großen Vorbild Johannes Brahms bis hin zu den als Lektoren seiner Werke hochgeschätzten Brüdern Philipp und Friedrich Spitta, aufzeigt und in umfassenden Analysen die einzelnen Werke nahe bringt.
Joachim Neugart, Das Orchester 04/2012

Mit Klek hat Carus auch den richtigen begeisterten Herausgeber gefunden, dessen Penibilität hier der Sache zugute kommt. genaue Analysen wie der Kritische Bericht machen diese Ausgabe zu einem Vorbild heutiger Editionspraxis.
Rainer Goede, Forum Kirchenmusik, März/April 2012

Da sämtliche Werke auch in Einzelausgaben erhältlich sind, empfiehlt sich dieser Sammelband als Fundgrube für Chorleiter, um eine individuelle Auswahl treffen zu können.
Dominik Axtmann, Musik und Kirche 2/2012

Diese Gesamtausgabe überzeugt zudem durch das gewohnt gute Druckbild, das die Musizierfreude erhöht.
Lukas Stollhof, Kirchenmusik im Bistum Trier, 1/2012

So ist dieser Band eine gute Fundgrube für gediegene Kirchenmusik liturgischer Bestimmung, aus der Chorleiter sich gut bedienen können.
Württembergische Blätter für Kirchenmusik, 3/2012

Carus har samlat hans sakrala körproduktion a cappella i en innehållsrik volym på drygt 200 sidor. Det visar sig att utgåvan på många sätt utgör en riktig guldgruva.
Henrik Tobin, Kyrkomusikernas Tidning, Schweden, Mai 2012

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