Helmut Bornefeld: Chorsätze II zu Bachs Clavierübung - Noten | Carus-Verlag

Helmut Bornefeld Chorsätze II zu Bachs Clavierübung

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Chorsätze zum dritten Teil der "Clavier-Übung" von Johann Sebastian Bach in 2 Heften. Heft 2: Die kleinen Bearbeitungen
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Sammlung Carus 29.047/20, ISMN 979-0-007-16173-6 20 Seiten, DIN A4, ohne Umschlag Mindestbestellmenge: 20 Exemplare
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  • Helmut Bornefeld wurde am 14. Dezember 1906 in Stuttgart-Untertürkheim geboren. Er studierte Komposition, Klavier und Kirchenmusik an der Musikhochschule in Stuttgart. Er war von 1937 bis 1971, mit einer sechsjährigen Unterbrechung durch Kriegsdienst, Kantor und Organist an der Pauluskirche in Heidenheim. 1951 übernahm er dort die Stelle als Kirchenmusikdirektor. Zusammen mit Siegfried Reda organisierte er 1946-1960 die „Heidenheimer Arbeitstage für Neue Kirchenmusik“. 1976 wurde er zum Professor ernannt. Helmut Bornefeld verstarb am 11. Februar 1990 in Heidenheim. zur Person

Rezensionen

Während die Sätze des Heftes 1 blockhaft, homophon, fünf- bis achtstimmig sind, sind die Sätze des Heftes 2 mehr polyphon, in drei- bis vierstimmiger Notation angelegt. Die dreistimmig notierten Sätze sind durch die Koppelung Von Frauen- und Männerstimmen „sechsstimmig registriert”. Sie sind nicht nur zu den kleineren Bearbeitungen gedacht, sondern sind auch von kleineren Chören ausführbar. Bornefeld charakterisiert die beiden Reihen als im ersten Fall kurze, zeitraffend-lapidare Sätze, und im zweiten Fall als formal etwas breitere, aber klanglich dünnere Stücke.

Das Klanggewand ist in beiden Fällen eine insgesamt herbe Tonsprache. Bornefeld sagt dazu in seinen Vorbemerkungen: „Durch das einfache Notenbild lasse man sich nicht zu der Annahme verleiten, dass es hier um ,Gebrauchsmusik’ gehe! Ein begründetes und bewährtes Verhältnis zu neuer Klanglichkeit ist obligatorische Voraussetzung für die sinngemäße Wiedergabe dieser Sätze. Auf einer solchen Basis nur kann jene gestalterische Intensität sich entwickeln, die dann der vom Organisten geforderten Spitzenleistung geistig und künstlerisch ebenbürtig ist.” – Damit ist alles über den Anspruch gesagt, mit dem die Stücke komponiert wurden.
Der Praktiker Bornefeld hat an die Angabe der Schlüsse der Orgelstücke in der Chorpartitur gedacht. Die akkurate, handschriftliche Notation des Komponisten verleiht der Ausgabe eine der Komposition entsprechende, authentisch anmutende, optische Darstellung.

Markus Leidenberger
Quelle: Praxishandbuch Chorleitung

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