Johannes Brahms. Ein Deutsches Requiem
Deutsche Ausgabe
Brahms’ Deutsches Requiem hinterlässt bei Zuhörer*innen wie Musizierenden einen tiefen Eindruck: Seine Emotionen berühren und ergreifen. Weit über den Musikgenuss jedoch ist spürbar, dass diese bewegende Musik Bedeutsames sagen will. Zum spontanen, gefühlsbetonten Erleben dieser Musik sollte intelligentes Hören treten, das die verschiedenen Schichten des Werks bewusst erfasst und auf ihren Sinn befragt.
Dieses Schlüsselwerk der Chormusik beschäftigte den Dirigenten Helmuth Rilling sein Leben lang. Aus seinem reichen Erfahrungsschatz hat er zahlreiche aufführungspraktische Hinweise abgeleitet.
Ein wertvolles Lesebuch für alle Musiker*innen und Musikliebhaber, die Brahms’ Requiem in der Tiefe entdecken wollen.
Englische Übersetzung (Carus 24.086/00) erhältlich.
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Autor*in
Helmuth Rilling
| 1933-2026
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Thema (Buch)
Johannes Brahms
| 1833-1897Wesentlich für das Schaffen von Johannes Brahms war dessen Auseinandersetzung mit der musikalischen Tradition: Kirchentonarten, Kanontechnik, barocke Diktion, Bachs Kontrapunkt und Beethovens thematisch-motivische Arbeit verschmolz er mit den harmonischen und expressiven Errungenschaften der Romantik zu seinem eigenen, unverwechselbaren Stil. Seine Chorlieder und Vokalquartette (z. B. die „Liebeslieder-Walzer“ und „Neue Liebeslieder-Walzer“), oftmals auf Volksliedtexte, in denen sich ein musikalischen Mikrokosmos entfaltet, sind hierfür exemplarisch. Sein „Deutsches Requiem“, das bei Carus in mehreren Besetzungen erhältlich ist, bildet eines der faszinierendsten Bekenntnisstücke der Musikgeschichte. zur Person