Der Tod der Dido
Singspiel in einem Aufzug (Musik der Mannheimer Hofkapelle, Bd. 3)
Ignaz Holzbauer, Kapellmeister am Kurpfälzischen Hof in Mannheim, zählte in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts zu den namhaften Opernkomponisten seiner Zeit. In die Musikgeschichte ging er vor allem durch die Oper Günther von Schwarzburg (1777) ein, die als erster Beitrag zur deutschen Nationaloper gilt. Ein Jahr nach der Uraufführung seiner Oper La morte di Didone (1779) komponierte er Der Tod der Dido als deutsche Textfassung von Metastasios Drama. Holzbauer war nicht nur ein Meister der Wortausdeutung und der musikalischen Seelenschilderung, sondern bemühte sich schon bereits seit Günther von Schwarzburg um die Annäherung von Rezitativ und Arie zugunsten eines ungestörten dramatischen Handlungsablaufs.
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Zusatzinformationen zum Werk
Inhaltsverzeichnis
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Komponist*in
Ignaz Holzbauer
| 1711-1783Ignaz Holzbauer, geboren 1711 in Wien, begann seine musikalische Laufbahn als Autodidakt. Nach Italienreisen und Jahren als Musikdirektor am Wiener Burgtheater neben bekannten Größen wie Galuppi und Gluck, wechselte er 1751 als Oberkapellmeister nach Stuttgart, wo er mit seinen Bühnenwerken Erfolge feierte. Kurze Zeit später folgte seine Berufung zum Kapellmeister der legendären Mannheimer Hofkapelle, eine Position, die er bis zu seinem Tod am 7. April 1783 innenhatte. Sein innovativer sinfonischer Kirchenstil basiert auf der fundierten Kenntnis zeitgenössischer Musikströmungen, gepaart mit Experimentierfreude und einem ausgeprägten Talent für dramatische Musik. Auch Mozart schätzte diesen „guten kirchen=styl“ und „guten satz der vocal=stimmen“. Holzbauer prägte den „Mannheimer Stil“ und damit eine ganze Generation an Komponisten und Musikern. zur Person
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Textdichter*in
Anton Klein