Supplicatio
1936
Jean Langlais bearbeitete sein Violoncellokonzert, die 1936 komponierte "Symphonie concertante pour violoncelle et orchestre", auch für Violoncello und Klavier. Aus Anlass seines 20. Todesjahres wird der erste Satz des Werkes unter dem Titel "Supplicatio" in der Bearbeitung des Komponisten, bei der auch das Klavier durch eine Orgel ersetzt werden kann, veröffentlicht. Damit soll auf das schöne Konzert aufmerksam gemacht werden, das Chromatik mit freier Modalität in der für Langlais' Musik der 30er Jahre charakteristischen Harmonik verbindet, und in dem auch seine melodische Begabung zum Ausdruck kommt.
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Zusatzinformationen zum Werk
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Komponist*in
Jean Langlais
| 1907-1991Jean Langlais wurde am 15 Februar 1907 in La Fontenelle/Frankreich geboren. Der seit dem zweiten Lebensjahr erblindete Langlais studierte am Institut National de Jeunes Aveugles in Paris. Dort lernte er bei Albert Mahaut, einem Schüler von César Franck, und bei dem blinden Organisten André Marchal. Erste Erfolge waren Meisterklassenpreise im Pariser Konservatorium bei Marcel Dupré und Paul Dukas. Schließlich unterrichtete er selbst 40 Jahre lang am Nationalen Institut für junge Blinde. Zwischen 1961 und 1976 kam eine Professur für Orgel an der Schola Cantorum hinzu. Langlais erhielt zahlreiche Auszeichnungen und genoss international großes Ansehen als Improvisator und als Orgelpädagoge. Seine Orgelwerke zählen mit denen von M. Duruflé, J. Alain und O. Messiaen zu den meistgespielten der französischen Moderne. zur Person
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Vorwortverfasser*in
Marie-Louise Langlais