Johann Adolf Hasse: Cleofide - Noten | Carus-Verlag

Johann Adolf Hasse Cleofide

Opera seria (Fassung der Uraufführung) 1731

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Hasses Oper Cleofide von 1731 kann als der Höhepunkt seines bisherigen Schaffens angesehen werden – nicht zuletzt, weil der Komponist einige der besten Arien aus früheren Werken integrierte. Das antike Thema – Alexanders indische Eroberungen – eignete sich sehr gut, um August dem Starken, einem eher glücklosem Feldherrn, der gerade dabei war, seine Armeen zu reorganisieren, zu schmeicheln. Für den Dresdner Gebrauch wurde Metastasios Originallibretto von Michelangelo Boccardi bearbeitet. Dabei änderte sich der Titel von "Alessandro nell' Indie" in "Cleofide" und die Primadonna, Faustina, wurde zur Hauptfigur des Geschehens. Musikalisch befand sich die Oper auf der Höhe ihrer Zeit. Hasses ausdrucksvoller und gleichzeitig natürlicher Stil wurde vom Publikum wie von den Profimusikern bewundert und geschätzt. Die Gesangspartien wurden den Sängerinnen und Sängern "auf den Leib geschrieben" und das Dresdner Orchester konnte als Ganzes und auch dank der hervorragenden Solisten glänzen. Hasse bemühte sich immer, aus seinen Musikern das Beste herauszuholen. Im Fall von Cleofide gelang es ihm hundertprozentig.

Die im Rahmen der Hasse-Auswahlausgabe beim Carus-Verlag erscheinende Edition der Oper ist die erste gedruckte Ausgabe. Sie basiert hauptsächlich auf den Originalstimmen der Uraufführung von 1731 und bietet eine wissenschaftlich korrekte wie praktische Aufbereitung dieser Quellen. Ihre differenzierten Angaben zur Dynamik und zur Artikulation machen es möglich, die Aufführungsästhetik  der damaligen Zeit zu rekonstruieren. 

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Chorpartitur Carus 50.704/05, ISMN 979-0-007-11527-2 8 Seiten, DIN A4, ohne Umschlag Mindestbestellmenge: 20 Exemplare
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ab 20 Stück 4,95 € / St.
ab 40 Stück 4,46 € / St.
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Partitur (Werkausgabe), Erstausgabe Carus 50.704/00, ISBN 978-3-89948-095-5, ISMN 979-0-007-09228-3 432 Seiten, DIN A4, Leinenausgabe
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Klavierauszug Carus 50.704/03, ISMN 979-0-007-09005-0 232 Seiten, kartoniert
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Stimmenset, Komplettes Orchestermaterial, leihweise, auch digital erhältlich Carus 50.704/19
  • 1 x Stimmenset, Harmoniestimmen, leihweise, Flöte 1, Flöte 2, Oboe 1, Oboe 2, Horn 1, Horn 2, Trompete 1, Trompete 2 (50.704/09)
     
    5 x Einzelstimme, Violine 1, leihweise (50.704/11)
     
    5 x Einzelstimme, Violine 2, leihweise (50.704/12)
     
    4 x Einzelstimme, Viola, leihweise (50.704/13)
     
    4 x Einzelstimme, Violoncello / Kontrabass, leihweise (50.704/14)
     
Partitur digital (Download), PDF-Datei Carus 50.704/00-010-000, ISMN 979-0-007-26131-3 432 Seiten, DIN A4
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Klavierauszug digital, PDF-Datei Carus 50.704/03-010-000, ISMN 979-0-007-35249-3 232 Seiten
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47,00 € / St.
Stimmenset digital, ZIP-Datei, PDF-Datei, Komplettes Orchestermaterial, leihweise Carus 50.704/19-010-000
  • 1 x Stimmenset digital, ZIP-Datei, PDF-Datei, Harmoniestimmen, leihweise (50.704/09-010-000)
     
Regiebuch digital, PDF-Datei Carus 50.704/81-010-000, ISMN 979-0-007-35950-8 Mindestbestellmenge: 3 Exemplare

Inhaltsverzeichnis

Der makedonische König Alessandro (Alexander der Große) ist auf seinen Eroberungszügen in Indien angekommen. Dort besiegt er König Poro an den Ufern des Hydaspes. Im Verlauf der dreiaktigen Oper tritt das politische Geschehen in den Hintergrund, stattdessen geht es um die zwischenmenschlichen Beziehungen zwischen den Protagonist*innen, die ziemlich komplex sind. Cleofide ist die Braut von Poro, der sie mit Misstrauen und Eifersucht verfolgt. Erissena ist Poros Schwester und die Braut seines Vertrauten Gandarte. Neben Alessandro spielt dessen Vertrauter Timagene eine wichtige Rolle, der ebenfalls persönliche Interessen verfolgt. Nach der Niederlage will Poro sich das Leben nehmen, Cleofide hält ihn jedoch davon ab und beschwört ihre gemeinsame Liebe. Von Timagene gefangengenommen, nennt er sich Hasbytes, einen Freund Poros, und beeindruckt Alessandro so sehr mit seiner mutigen Direktheit, dass der ihn freilässt. Der gefangengenommenen Erissena, in die sich Timagene sofort verliebt, schenkt Alessandro ebenfalls die Freiheit. Damit gewinnt er ungewollt ihr Herz, was Timagene verärgert und Umsturzpläne schmieden lässt. Gandarte, der sich eine Zeit lang als Poro ausgibt, um diesen zu retten, wird von der in Alessandro verliebten Erissena abgewiesen. Timagene verschwört sich mit Poro, doch der gemeinsame Plan, die Makedonier in einer zweiten Schlacht zu besiegen, scheitert. Dem eifersüchtigen Poro erscheint die mit Alessandro verhandelnde Cleofide als treulose Verräterin. Alessandro möchte sie vor dem Zorn ihres Volkes schützen und sieht die Lösung nur in einer schnell geschlossenen Ehe mit ihm. Da Gerüchte kursieren, dass Poro ertrunken sei, willigt Cleofide ein und beschließt insgeheim, sich danach umzubringen. Am Ende klären sich die Verwicklungen auf: Poro lebt, Alessandro führt ihn mit Cleofide zusammen und lässt ihnen ihr Reich. Dem abtrünnigen Timagene verzeiht er. Poro belohnt wiederum die Treue von Gandarte und verheiratet ihn mit seiner Schwester Erissena.

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