"En fin. Er ist ein Ecolier, dessen ich mich nicht zu schämen haben darf" fasst J. S. Bach die Qualitäten seines späteren Schwiegersohns J. C. Altnickol zusammen. Zu den wenigen überlieferten Werken Altnickols gehören zwei Sanctus über einen gregorianischen Cantus firmus. Während Altnickol für die zweite jener Kompositionen einen polyphonen Chorsatz wählte, lässt er in dem ersten Sanctus alle vier Singstimmen den Choral unisono vortragen, begleitet von einem polyphon geführten Streicherensemble. In beiden Kompositionen aber erweist er sich als Kontrapunktiker Bachs Einschätzung voll und ganz gerecht.
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Zusatzinformationen zum Werk
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Komponist*in
Johann Christoph Altnickol
| 1719-1759
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Herausgeber*in
Uwe Wolf
| 1961Dr. Uwe Wolf ist als Musikwissenschaftler vor allem im 17. und 18. Jahrhundert zuhause. Seine Arbeitsschwerpunkte reichen von der Zeit Monteverdis und Schütz über Bach und die Generation der Bach-Söhne und -Schüler bis hin zur Wiener Klassik. Seit Oktober 2011 leitet er das Lektorat des Carus-Verlags. Zuvor war er über 20 Jahre in der Bach-Forschung tätig. zur Person
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Generalbassaussetzer*in
Angelika Tasler
| 1976