Große Orgelsolomesse in C
Johann Georg Zechner gilt als einer der fruchtbarsten österreichischen Kirchenkomponisten der Maria-Theresia-Zeit. Seine ca. 250 überlieferten Kompositionen, darunter fast alle Gattungen der Kirchenmusik, fanden in vielen österreichischen, böhmischen und mährischen Stiften und Wallfahrtskirchen Verbreitung. Seine Große Orgelsolomesse entstand wahrscheinlich 1761 zur Orgelweihe im Stift Göttweig. Wie in anderen Spätwerken wird hier der strenge "kaiserliche Stil", der Zechners Kompositionen wesentlich prägt, durch Elemente der "galanten" Schreibart aufgelockert. Die Orgel ist in allen Sätzen solistisch eingesetzt.
Kaufen
Zusatzinformationen zum Werk
-
Komponist*in
Johann Georg Zechner
| 1716-1778
Rezensionen
Zechner, Johann Georg: Große Orgelsolomesse
Zechner, Johann Georg: Große Orgelsolomesse
Der in Gleisdorf 1716 geborene Johann Georg Zechner schrieb seine Orgelsolomesse wahrscheinlich 1761 für die Weihe der Gatto-Orgel und gilt als einer der fruchtbarsten Komponisten des 18. Jahrhunderts. Größere solistische Abschnitte bringen dankbare Aufgaben für Orgel aber auch für die Vokalsolisten, während der Chor mit Ausnahme der üblichen Gloria- und Credofuge homophon behandelt ist. Der Klavierauszug wurde von Paul Horn sorgfältig erstellt, enthält Angaben zur Instrumentierung und weist jeder Vokalstimme ein separates Liniensystem zu. Beide Messen sind auch für Kirchenchöre in kleineren Verhältnissen gut aufführbar, wenn gute Soli zur Verfügung stehen.
Quelle: Singende Kirche 1/2004