Johann Michael Bach: Sämtliche Orgelchoräle - Noten | Carus-Verlag

Johann Michael Bach Sämtliche Orgelchoräle

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Die Ausgabe vereint alle bekannten Orgelchoräle von Johann Michael Bach, dem Vater Maria Barbara Bachs, Johann Sebastians erster Ehefrau. Johann Michael erweist sich in diesen als durchaus eigenständiger Komponist, dessen Einfluss insbe sondere auch auf den jungen Johann Sebastian gewirkt haben muss. Vor allem nebenamtliche Organistinnen und Organisten finden in der Ausgabe viel brauchbare Literatur sowie interessante Einblicke in die Orgelpraxis des mitteldeutschen Raumes im 17. Jahrhundert. Im Anhang der Sammlung sind außerdem auch Werke von Johann Christoph Bach und von anderen Komponisten enthalten.
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Sammlung Carus 30.650/00, ISMN 979-0-007-04095-6 80 Seiten, DIN A4 quer, kartoniert
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35,00 € / St.

Inhaltsverzeichnis

  • Der Gehrener Kantor Johann Michael Bach d. Ä. (1648–1694), der jüngere Bruder Johann Christophs, wird in der Familien-Chronik als ein „habiler Componist“ bezeichnet. Der – einem zeitgenössischen Dokument zufolge – stille, zurückgezogene und kunstverständige Charakter J.M. Bachs zeigt sich auch in seinen Kompositionen. Erhalten sind etwa ein Dutzend Motetten, daneben solistisch besetzte Strophenarien mit Instrumentalbegleitung und einige Kantaten und Orgelchoräle. zur Person
  • Prof. Dr. Dr. h.c. Christoph Wolff gehört zu den profiliertesten Bachforschern der Gegenwart. Er ist Professor emeritus der Harvard University und war von 2001 bis 2013 Direktor des Leipziger Bach-Archivs. zur Person

Rezensionen

Johann Michael Bach: Sämtliche Orgelchoräle

Johann Michael Bach: Sämtliche Orgelchoräle

Die Söhne von Johann Sebastian Bach waren bekanntlich mütterlicher- und väterlicherseits orgelmusikalisch belastet. Christoph Wolff hat in der vorliegenden Ausgabe alle bekannten Orgelkompositionen des Vaters von Maria Barbara Bach (1684–1729), der ersten Frau von Johann Sebastian Bach, zusammengetragen. Johann Michael Bach lebte von 1648 bis 1694; er war Organist in Arnstadt, und ab 1673 wirkte er als Stadtschreiber und Organist in Gehren. Die meisten der 26 Stücke sind in der Neumeister-Sammlung überliefert. Zu diesen Choralvorspielen hat Wolff weitere 13 Stücke gefügt, die stilistisch große Verwandtschaften mit denen von Bach aufweisen. Vor allem die nebenamtlichen Organistinnen und Organisten werden für diese Ausgabe dankbar sein. Sie finden darin eine Menge „gut brauchbarer” und innert nützlicher Frist einstudierbarer Literatur. Auch für die Historiker gibt der Band viele Aufschlüsse über die Orgelpraxis des mitteldeutschen Raumes im 17. Jahrhundert.

Quelle: Singen und Musizieren im Gottesdienst 4/1998, S. 181

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