Die Kantate zum 3. Pfingsttag (Erstaufführung 22. Mai 1725) gehört zu Bachs zweiten Leipziger Kantaten-Jahrgang. Das Libretto stammt aus der Feder der Leipziger Dichterin Christiane Mariane von Ziegler. Inhaltlich baut das Werk auf dem zentralen Gleichnis von Jesus als dem guten Hirten auf, musikalisch anschaulich dargestellt durch die Besetzung mit drei Blockflöten, die traditionell als Attribute des Hirtenmilieus gelten. Als weitere Besonderheit in der Besetzung verlangt Bach in dieser Kantate ein Violoncello piccolo - ein "kleines Violoncello", das wohl unter seiner Mitwirkung erst entwickelt werden konnte. Die von Solisten dominierte Kantate (dem Chor fällt nur der Schlusschoral zu) verdient vor allem aufgrund ihrer abwechslungsreichen Besetzung mehr Beachtung im Kanon der Bach-Kantaten.
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Zusatzinformationen zum Werk
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Komponist*in
Johann Sebastian Bach
| 1685-1750Johann Sebastian Bach zählt zu den bedeutendsten Komponisten der abendländischen Musikgeschichte. Er entstammte einer weit verzweigten Musikerdynastie, die im thüringisch-sächsischem Gebiet zahlreiche Stadtmusiker und Organisten hervorbrachte.
Bach vocal
Seit Gründung des Carus-Verlags ist die Edition der Musik von Johann Sebastian Bach für uns ein besonderer Schwerpunkt. Im Reformationsgedenkjahr haben wir das Projekt Bach vocal abgeschlossen. Bachs geistliche Vokalmusik liegt nun vollständig in modernen Urtextausgaben samt Aufführungsmaterial vor. Eine Gesamtedition aller Partituren in einem hochwertigen Schuber ist ebenfalls erhältlich. zur Person
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Herausgeber*in
Frauke Heinze
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Textdichter*in
Christiane Mariane von Ziegler