Das Musikalische Opfer (BWV 1079) ist eine Sammlung kontrapunktischer Sätze von Johann Sebastian Bach, die alle auf einem Thema des preußischen Königs Friedrich II. beruhen. Den konkreten Anlass zur vorliegenden Fassung von Helmut Bornefeld (1906–1990) für Querflöte, Violine und Orgel gab 1975 die Einweihung einer neuen Chororgel in der Stadtkirche Schorndorf. Mit einem Arrangement für diese kleine Besetzung wollte Bornefeld das herrliche Bachsche Spätwerk einem möglichst großen Kreis von Spielern und Hörern praktisch zugänglich machen.
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Zusatzinformationen zum Werk
Inhaltsverzeichnis
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Komponist*in
Johann Sebastian Bach
| 1685-1750Johann Sebastian Bach zählt zu den bedeutendsten Komponisten der abendländischen Musikgeschichte. Er entstammte einer weit verzweigten Musikerdynastie, die im thüringisch-sächsischem Gebiet zahlreiche Stadtmusiker und Organisten hervorbrachte.
Bach vocal
Seit Gründung des Carus-Verlags ist die Edition der Musik von Johann Sebastian Bach für uns ein besonderer Schwerpunkt. Im Reformationsgedenkjahr haben wir das Projekt Bach vocal abgeschlossen. Bachs geistliche Vokalmusik liegt nun vollständig in modernen Urtextausgaben samt Aufführungsmaterial vor. Eine Gesamtedition aller Partituren in einem hochwertigen Schuber ist ebenfalls erhältlich. zur Person
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Bearbeiter*in
Helmut Bornefeld
| 1906-1990Helmut Bornefeld wurde am 14. Dezember 1906 in Stuttgart-Untertürkheim geboren. Er studierte Komposition, Klavier und Kirchenmusik an der Musikhochschule in Stuttgart. Er war von 1937 bis 1971, mit einer sechsjährigen Unterbrechung durch Kriegsdienst, Kantor und Organist an der Pauluskirche in Heidenheim. 1951 übernahm er dort die Stelle als Kirchenmusikdirektor. Zusammen mit Siegfried Reda organisierte er 1946-1960 die „Heidenheimer Arbeitstage für Neue Kirchenmusik“. 1976 wurde er zum Professor ernannt. Helmut Bornefeld verstarb am 11. Februar 1990 in Heidenheim. zur Person
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Vorwortverfasser*in
Peter Thalheimer
| 1946Peter Thalheimer studierte Blockflöte, Querflöte (bei Prof. Hartmut Strebel) und Schulmusik in Stuttgart. Seine musikwissenschaftlichen Studien schloss er mit der Promotion an der Eberhard-Karls-Universität Tübingen ab. Seit 1978 lehrt er in Nürnberg, jetzt als Professor für Historische Aufführungspraxis und Blockflöte/Traversflöte an der Hochschule für Musik Nürnberg. Konzerte, Rundfunk- und Tonträgerproduktionen, Kurse und Vorträge führten ihn in viele Länder Europas und in die USA. Darüber hinaus sind aus seiner Tätigkeit zahlreiche Noteneditionen sowie Publikationen zur Aufführungspraxis, zur Instrumentenkunde und zur Holzbläsermethodik hervorgegangen. Eine umfangreiche Sammlung historischer und moderner Flöteninstrumente bildet dafür die Basis. zur Person
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Solist*in - Flöte
Peter Thalheimer
| 1946Peter Thalheimer studierte Blockflöte, Querflöte (bei Prof. Hartmut Strebel) und Schulmusik in Stuttgart. Seine musikwissenschaftlichen Studien schloss er mit der Promotion an der Eberhard-Karls-Universität Tübingen ab. Seit 1978 lehrt er in Nürnberg, jetzt als Professor für Historische Aufführungspraxis und Blockflöte/Traversflöte an der Hochschule für Musik Nürnberg. Konzerte, Rundfunk- und Tonträgerproduktionen, Kurse und Vorträge führten ihn in viele Länder Europas und in die USA. Darüber hinaus sind aus seiner Tätigkeit zahlreiche Noteneditionen sowie Publikationen zur Aufführungspraxis, zur Instrumentenkunde und zur Holzbläsermethodik hervorgegangen. Eine umfangreiche Sammlung historischer und moderner Flöteninstrumente bildet dafür die Basis. zur Person
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Solist*in - Orgel
Hannelore Hinderer
Kirchenmusikdirektorin Hannelore Hinderer erhielt ihren ersten Unterricht bei KMD Gerhard Bornefeld in Schorndorf. An der Stuttgarter Musikhochschule studierte sie zunächst Schulmusik, später dann Kirchenmusik bis zum A-Examen. Während des Studiums und danach besuchte sie regelmäßig Meisterkurse u. a. bei Professor Michael Radulescu und Professor Gerd Wachowski. Von 1983–1991 war sie hauptamtliche Organistin an der Stadtkirche in Stuttgart-Vaihingen. Seit 1991 ist Hannelore Hinderer als Stadt- und Bezirkskantorin in Schorndorf tätig. Darüber hinaus tritt sie bei zahlreichen Konzerten als Solistin an der Orgel und als Kammermusikpartnerin auf. zur Person
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Solist*in - Violine
Sabine Kraut
Sabine Kraut absolvierte ihr Violinstudium an der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart bei Prof. Werner Keltsch. Schon während der Ausbildung wurde sie Mitglied des Orchesters der Ludwigsburger Schlossfestspiele. Von jeher stand aber die Beschäftigung mit der Kammermusik im Mittelpunkt ihres Interesses, was zu einer intensiven Konzerttätigkeit in verschiedenen Streichquartetten führte. Das 1981 von W. Keltsch gegründete Ensemble „musica viva Stuttgart“ steht seit 2003 in ihrer Verantwortung. Die Arbeit des Ensembles reicht von der Kammerorchesterliteratur bis hin zu Oratorienbegleitung; Schwerpunkt ist aber die Gestaltung von Konzertprogrammen mit variabel besetzter Kammermusik vom Trio über Quartett bis zum Oktett. Sabine Kraut ist Dozentin an der Musikhochschule Stuttgart. Die Lehrtätigkeit führte sie auch zu Kursen ins Ausland, in die Schweiz, nach Spanien und nach China. zur Person
Rezensionen
Peter Thalheimer, Sabine Kraut und Hannelore Hinderer beweisen am Ort der Uraufführung, dass Bornefelds Bach fast 40 Jahre später selbst schon historische Qualität hat.
Schwäbische Zeitung, 25. Januar 2016
[…] Das Ergebnis kann sich hören lassen […]
Thomas Bopp, klassik.com, 20. September 2013