Ach, ich sehe, itzt, da ich zur Hochzeit gehe
Kantate zum 20. Sonntag nach Trinitatis. Leipziger Fassung. Rekonstruktion Masaaki Suzuki BWV 162 (BWV3 162.2), 1716
Die Kantate zum 20. Sonntag nach Trinitatis "Ach, ich sehe, itzt, da ich zur Hochzeit gehe" BWV 162 erklang erstmals am 25. Oktober 1716 in der Weimarer Schlosskirche. In seinem erste Leipziger Amtsjahr im Thomaskantorat, am 10. Oktober 1723, brachte Bach die Kantate zur Wiederaufführung. Für diese Leipziger Fassung fügte er im Kopfsatz als obligate zusätzliche Stimme und im Schlusschoral colla parte mit dem Sopran noch ein "Corno da tirarsi“ hinzu. Allerdings wissen wir nicht, wie dieses geheimnisvolle Instrument ausgesehen hat. Für die heutige Praxis empfiehlt sich eine Besetzung mit Trompete oder Zugtrompete. Die Kantate beginnt nicht mit einem Eingangschor, sondern mit einer klangvollen Arie für Bass mit Streicherbegleitung und obligater Trompete. Auch die folgenden Sätze 2–5 werden von Solisten bestritten. Lediglich im Schlusschoral in Satz 6 kommt der vierstimmige Chor zum Einsatz. Eine Besonderheit bietet der 3. Satz, eine Sopran-Arie: Die obligate Bläserstimme hat sich im Original nicht erhalten. Unsere Edition bietet eine Rekonstruktion für Flöte aus der Feder des berühmten Interpreten und Bach-Kenners Masaaki Suzuki.
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Zusatzinformationen zum Werk
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Komponist*in
Johann Sebastian Bach
| 1685-1750Johann Sebastian Bach zählt zu den bedeutendsten Komponisten der abendländischen Musikgeschichte. Er entstammte einer weit verzweigten Musikerdynastie, die im thüringisch-sächsischem Gebiet zahlreiche Stadtmusiker und Organisten hervorbrachte.
Bach vocal
Seit Gründung des Carus-Verlags ist die Edition der Musik von Johann Sebastian Bach für uns ein besonderer Schwerpunkt. Im Reformationsgedenkjahr haben wir das Projekt Bach vocal abgeschlossen. Bachs geistliche Vokalmusik liegt nun vollständig in modernen Urtextausgaben samt Aufführungsmaterial vor. Eine Gesamtedition aller Partituren in einem hochwertigen Schuber ist ebenfalls erhältlich. zur Person
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Herausgeber*in
Frauke Heinze
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Bearbeiter*in
Masaaki Suzuki
| 1954