Die kurze Cantate Lobt den Namen des Herrn für Soli, Chor und Orgel stammt aus Rheinbergers Studienzeit am Konservatorium für Musik in München und wurde am 24.12.1853 dort uraufgeführt. Der Text ist an Psalmworte angelehnt und erinnert, wie auch die musikalische Struktur und Melodik des Anfangs- und Mittelteils, ein wenig an Mendelssohn. Den Mittelteil bestreitet ein Soloquartett ohne Orgelbegleitung, die Solostimmen können aber gut von Chorsolist*innen oder einer kleinen Chorgruppe besetzt werden. Den Schluss der Kantate bildet eine Fuge.
Einzelausgabe aus: Supplementband 4 der Rheinberger-Gesamtausgabe (Geistliche Chorwerke ohne Opuszahl, Carus 50.300)
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Zusatzinformationen zum Werk
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Komponist*in
Josef Gabriel Rheinberger
| 1839-1901Josef Gabriel Rheinberger, geb. 1839 in Vaduz, gest. 1901 in München. Schüler von J.G. Herzog, J.J. Maier und Fr. Lachner. Gilt als einer der bedeutendsten Lehrerpersönlichkeiten des 19. Jahrhunderts; wirkte ab 1859 als Lehrer an der Königlichen Musikschule in München, später als Professor für Komposition und Orgel; 1877 Hofkapellmeister. Aus seinem umfangreichen Opus ragen die 20 Orgelsonaten hervor; wertvoll sind neben den Kammermusikwerken auch seine geistlichen und weltlichen Chorwerke. zur Person
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Herausgeber*in
Barbara Mohn