Bevor Rheinberger 1869 mit dem Druck seiner ersten Orgelsonate op. 27 als Orgelkomponist vor die Öffentlichkeit trat, hatte er schon einige kleinere Beiträge für sein Lieblingsinstrument geschrieben. Zu diesen zählen die drei Präludien und Fugen JWV 10, 13 und 16, die Rheinberger im Alter von nur 15 Jahren komponiert hatte. Seine jugendlichen Beiträge zu einer traditionsreichen Gattung widmete er seinem Orgellehrer und Förderer Johann Georg Herzog in München, der diese so gut fand, dass er sie sogar einem Kollegen zur Veröffentlichung anbot.
Einzelausgabe aus Supplementband 3 der Rheinberger-Gesamtausgabe
Einzelausgabe aus Supplementband 3 der Rheinberger-Gesamtausgabe
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Zusatzinformationen zum Werk
Inhaltsverzeichnis
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Komponist*in
Josef Gabriel Rheinberger
| 1839-1901Josef Gabriel Rheinberger, geb. 1839 in Vaduz, gest. 1901 in München. Schüler von J.G. Herzog, J.J. Maier und Fr. Lachner. Gilt als einer der bedeutendsten Lehrerpersönlichkeiten des 19. Jahrhunderts; wirkte ab 1859 als Lehrer an der Königlichen Musikschule in München, später als Professor für Komposition und Orgel; 1877 Hofkapellmeister. Aus seinem umfangreichen Opus ragen die 20 Orgelsonaten hervor; wertvoll sind neben den Kammermusikwerken auch seine geistlichen und weltlichen Chorwerke. zur Person
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Herausgeber*in
Martin Weyer
| 1938-2016